Dienstag, 27. Oktober 2009

langweilige und doch aufregende tage

26.okt
der tag der bus-fahrt. eigentlich haben wir heute echt nichts anderes gemacht, als im bus zu sitzen und glaubt mir, das hoert sich wesentlich angenehmer an, als es ist. vorallem auf der fahrt von nagacoil nach trivandrum, hab ich gedacht ich bekomme einen gehoersturz. die hupe des busses war so laut und so schrill, dass man das gefuehl hatte, dass irgendwer mit so einer gas-troete (wie im fussball-stadion) neben einem steht und einem ins ohr troetet. echt nicht schoen! und die ohropax waren irgendwo ganz tief im grossen rucksack eingepackt. da hat es ihnen sicher gut gefallen *lach*.
nach 8 stunden sind wir dann endlich in trivandrum angekomme und haben dann nichts mehr gemacht. so lange bus fahren macht echt muede!
27.okt
nach dem aufstehen begeben wir uns gleich ins reisebuero. matthias hat vor ein paar tagen die verrueckte idee in den raum geworfen, auf die malediven zu fliegen, und seit damals geht uns diese idee nicht mehr aus dem kopf. da sich das buchen per internet in diesem fall etwas schwierig gestaltet hat, versuchen wir es also per reisebuero. dort machen sie uns ein angebot, das uns erstmahl die sprache verschlaegt. nein, es ist nicht so billig. nach reichlicher ueberlegung und nochmaligem internet-durchforsten, stellen wir allerdings fest, dass das angebot, fuer die malediven, echt guenstig ist. irgendwie sind wir zu dem zeitpunkt schon so besessen von der idee, ins paradies zu fliegen, dass wir kurzerhand buchen. also....morgen (28.) in der frueh fliegen wir auf die malediven und werden dort, bis 31. zu mittag, unsere sehlen baumeln lassen. ich freu mich schon!

Sonntag, 25. Oktober 2009

busfahren auf indisch & madurai

24.okt.
in der frueh muessen wir leider, das schoene staedtchen kodaikanal verlassen, in das wir uns fast ein bisschen verliebt haben. wir besteigen einen bus nach palani (wo wir umsteigen muessen) und sausen schon ueber die kurfenreiche strasse richtung tal. anfangs ist noch alles super aber dieser frieden haelt nicht lange an. bald beginnt das erste baby zu heulen. als es sich wieder beruhigt hat beginnt die erste frau zu kotzen. noch schoen brav aus dem fenster. das soll aber nicht so bleiben. ein paar kurfen staeter, speibt sie zuerst in ein sackerl, dann auf die lehne des vordersitzes, dann auf den kopf ihres mannes (ich haette mich sofort scheiden lassen) und dann so aus dem fenster, dass einige spritzer quer durch den bus fliegen (mich hat gott sei dank nichts erwischt aber der matthias kann das nicht von sich sagen). ploetzlich beginnen alle babys im bus (2 oder 3) zu schreien und schon stuermt die nachste frau zur tuehre, der fahrer haelt an und auch sie kotzt sich die sehle aus dem leib. ich glaub ich hab noch nie so etwas ekelhaftes und gleichzeitig absurdes gesehen. irgendwann hab ich nur noch lachen koennen.
in palani steign wir dann in einen anderen bus. diesmal ohne kotzende frauen und schreienden babys aber dafuer glaubt der busfahrer das die bodenschwellen so etwas wie sprungschanzen sind und brettert ueber die huegerl mit einer geschwindigkeit drueber, dass die leute im bus einen halben meter aus den sitzen gehobn werden. nach einer fahrt die den anschein erweckt hat, dass sie ewig dauert, kommen wir in madurai an. hotel und essen ist schnell gefunden und so koennen wir den abend zum waeschewaschen nutzen. als alles gewaschen ist, entdeckt matthias eine liste mit dingen die man im hotel NICHT tun darf. und was steht drauf?....waesche waschen!!!! auch schon egal! wir sind viel zu muede um uns darueber jetzt den kopf zu zerbrechen.
25.okt
heute wird madurai erkundet. auf dem plaan stehen: der gemuese markt (der ausser grindig nur noch grindig ist), der blumenmarkt (der heute geschlossen hat bzw. kaum ein stand hat offen), das ghandi museum (das ganz interessant ist) und der grosse tempel (der auch ziemlich cool ist).
abgesehen von den sehenswuerdigkeiten ist madurai aber einer der staedte, in der wir am meisten aufmerksamkeit erwecken. keine strasse koennen wir entlang gehen ohne dass wir gegruesst, angegriffen oder fotografiert werden. diese zwischenmenschlichen begegnungen sind zwar echt nett, koennen aber mit der zeit auch ein bisschen anstrengend werden und ein bisschen unangenehm ist es schon, wenn man die ganze zeit angestarrt wird. wir koennen nicht mahl essen, ohne dass uns jemand beobachtet (inder tun das irgendwie nicht sehr unauffaellig). ich kann das irgendwie ueberhaubt nicht nachvollziehen aber heute erst hat ein bursche zu mir gesagt "deine haut ist so weis". schon lustig dieses folk...und verrueckt und eigenartig und liebenswert.

Freitag, 23. Oktober 2009

koennen wir nicht einfach hier bleiben???

21.okt.
die gestern, von uns gebuchte ganz-tages-tour, beginnt ein bisschen turbulent. wobei...eigentlich ist genau das gegenteil der fall. der bus kommt naemlich einfach nicht. nachdem der hotelbesitzer beim touristenbuero angerufen hat und wir ca. eine stunde gewartet haben, koennen wir die tour, nach einigem hin und her, dann entlich starten (in einem jeep und nicht in einem buss).
die tour fuert uns zu einigen aussichtspunkten (die leider kaum aussicht bieten, da es ziemlich wolkig ist), zu 2 tempel, zu einm wald in dem irgendwann ein indischer film gedreht wurde, zu einer kirche und in einen kleinen park. auch wenn wir mit den aussichtspunkten kein glueck haben, ist die tour absolut nett. unser fahrer ist ein echt witziger kerl, der uns waerend der tour, irgendwann zu sich nachhause einlaed, wo wir seinen sohn und seine frau kennenlernen und tee bekommen.
mein hoehepunkt des tages hat sich bei der kirche abgespielt. wir stehen vor der kirche und schauen uns die landschaft an, waerend eine gruppe maedels ein stueck von uns entfernt sitzt. als wir das naechste mal zu ihnen schauen, sitzen sie fast neben uns. da sie aber nichts sagen und eher schuechtern wirken, steigen wir ins auto und wollen schon weiterfahren, als sie ploetzlich mutig werden und uns winken. unser fahrer stopt das auto nochmal und matthias fragt ob er ein foto machen darf. in dem moment beginnen sie alle zu quitschen und zu lachen und sind ganz aus dem haeuschen. ich muss dann auch aussteigen und die halbe gruppe haengt sie regelrecht auf mich drauf. alle haben eine riesen freude und auch ich kann nur noch lachen. die maedels sind echt so super!
22.okt.
nachdem wir in den letzten zwei tagen ziemlich viel unterwegs ware steht heute wieder mal ein bisschen pause auf dem plaan und dies durfte auch mein koerper verstanden haben und schlaeft mal bis 12.30 (dazu muss man sagen dass ich jetzt zusaetzlich zu meinen darmproblemen einen schnupfen habe). nachdem wir mittaggegessen haben, wandern wir richtung see. und wen treffen wir dort? die maedels von gestern, bei der kirche! gleich wird wieder gelacht und geplaudert und wir muessen ca 20 haende schuetteln. schweren herzens reissen wir uns dann aber los und schauen uns entlich den botanischen garten von kodaikanal an. der ist echt entzueckend!
den restlichen nachmittag faullenzen wir dann vorwiegend.
23.okt.
unglaublich aber wahr: heute sind wir den 20. tag in indien....und den letzten in kodaikanal. und zur feier des tages machen wir wieder eine tour in die umgebung. neben einigen grandiosen ausichtspunkten (bei denen wir am liebsten geblieben waeren) bringt uns thomas, unser fahrer (der gleiche wie bei der letzten tour), zu einem schoenen wasserfall im wald und zu einem see, wo wir jausnen und die ruhe geniessen. die tour ist ein absolut gelungener abschluss fuer kodaikanal aber trotzdem bin ich ein bisschen traurig dass wir morgen weiter fahren. ich hoffe wir finden noch ein paar so nette orte wie diesen auf unser weiteren reise.

Dienstag, 20. Oktober 2009

kodaikanal.....sooooo nett

19.okt.:
heute haben wir wieder ein bisschen mehr tatendrang und so wandern wir zuerst zum see und umrunden diesen dann auch. die stimmung ist wieder phaenomenal. da wir so weit oben sind, ziehen die wolken ueber die huegel, als waere es nebelel, irgendwie ein bisschen wie in oesterreich gemischt mit irland. echt traumhaft!
leider kann ich das ganze szenario nicht so ganz geniessen da ich wieder mal ziemliche bauchkraempfe hab und so gehe ich nach dem mittagessen auch wieder ins hotel (wo mein bester freund auf mich wartet....das klo *lach*)
20.okt.:
da wir uns in dem dorf kodaikanal schon das meiste angeschaut haben und heute gerne wieder was neues sehen wollen, buchen wir einen tripp in die umgebung von kodai. um 14.00 fahren wir zuerst mit dem auto und gehen dann ca 30minuten zu einem ausichtspunkt. das wetter ist auch echt gut und so haben wir eine tolle aussicht. weiter geht es zum selbstmord-punkt (der mitlerweile umbenannt wurde *lach*). von hier aus kann man ein genales panorame ueber die berge der umgebung geniessen! am liebsten waere ich dort geblieben, aber es geht nur ca 100meter weiter zu einem weiteren highlight. die "delfin-nase"...es handelt sich hierbnei um einen felsen der ausschaut wie ein schmaler weg der ins nichts fuehrt (oder so aehnlich. irgendwie kann man das nicht so richtig beschreiben...aber der matthias ladet sicher photos hoch).
nachdem wir den ganzen weg wieder rauf gekeucht sind, den wir zuerst froehlich hinunter gehopst sind, fahren wir mit dem auto weiter zu einer reihe von wasserfaellen. alle sind echt traumhaft schoen und auch hier haette ich es ruhig laenger ausgehalten. alles in allem war der tripp eine echt nette sachen und ich freu mich schon auf morgen, wo wir wieder so etwas in der art machen werden.
achja, mein bauch...der tut zwar nicht mehr weh aber das wc ist noch immer ein guter freund in schwierigen situationen *lach*

Sonntag, 18. Oktober 2009

von trichi auf den berg

16.okt.:
am vormittag schauen wir uns zwei tempel und einen abschnitt am fluss an, in dem die einheimischen vor dem tempelbesuch baden gehen. die tempel sind nicht sonderlich aufregend und bei einem muessen wir dann sogar 50rs fuer die kammera zahlen, die wir kaum verwenden, da wir in die interesanten raeume eh nicht rein duerfen.
die stelle wo die leute sich im fluss waschen und bei priestern zeremonien machen, ist dafuer wieder sehr spannend und man spuehrt die spiritualitaet dieses ortes regelrecht.
am nachmittag ruhen wir uns dann ein bisschen aus und fahren dann ins bahnhofsviertel, wo wir echt lecker essen gehen. dieses essen ist aber vermutlich schuld daran, dass ich die darauffolgende nacht, kaum ein auge zu mache, da ich von haeftigen magenkraempfen geplagt werde.
17.okt.:
in der frueh bringt uns unser fahrer zu einem kleinen ort, am fusse des berges, auf dem der ort kodaikanal ist. in dem kleinen ort verabschieden wir uns von unserem fahrer und steigen in den bus. dieser kommt nach 4 stunden, kurfiger fahrt, bei der ich zusammengequetscht zwischen matthias und irgendeiner dickenfrau sitze, in kodaikanal an. und tatsaechlich ist es hier richtig kuehl. wir suchen uns ein zimmer und gehen dann essen. schliesslich ist es 17.00 und wir haben noch nicht wirklich etwas gegessen. wir haben nicht damit gerechnet dass die fahrt so lange dauern wird. nach dem essen legen wir uns dann aber auf die faule haut. die anreise war doch sehr anstrengend und ich gehe nur noch kurz raus, um ins internetcafe zu gehen und da ist es dann so richtig kalt. ich muss tatsaechlich feste schuhe, socken, lange hoase, langes t-shirt und dicke weste anziehen.
noch kurz zu kodaikanal: der ort ist echt sooooo nett. es ist wesentlich ruhiger als in den staedten in denen wir bis jetzt waren und die umgebung ist traumhaft. es gibt hier etliche blumen, die bei uns nur im raum oder am balkon leben koennen (riesige engelstrompeten, gigantische weihnachtssterne...). das herumgehen ist zwar durch das staendige bergauf und bergab recht anstrengend aber es ist echt schoen hier und wir werden sicher laenger an diesem fleckchen verweilen.
18.okt.
nachdem wir den ganzen tag eher gefaulenzt haben gehen wir am nachmittag noch eine runde spazieren. die herbststimmung hier, laesst sich nicht leugnen. es ist so herrlich!!! wir fuehlen uns so richtig wohl hier und sind schon am herumueberlegen wie lange wir hier bleiben koennen um auf der weiteren reise keinen stress zu bekommen. die herbststimmung hat uns einfach in ihren bann gezogen.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

pondicherry-kumbakonam-tanjore-tiruchirapalli

...hab schon wieder viel zu lange nicht geschrieben..ojeoje...war scheinbar damit beschaeftigt all diese eindruecke zu verdauen. erstmal kurz wo wir waren und was wir uns so angeschaut haben.
-in pondicherry haben wir und auroville angeschaut. diese geplante stadt, wurde urspruenglich fuer 30000 menschen gedacht. es war die idee der perfeckten stadt, fuer perfeckte menschen. alles ein bisschen eigenartig und hat einen sektenhaften beigeschmack. heute leben allerdings nur ca 1500 leute dort und sie alle gehoeren dem sri aurobindo aschram an. abgesehen von manchen komischen vorstellungen die diese leute haben, ist die anlage aber echt schoen und wirkt sehr ruhig und harmonisch. das herzstueck des areals bildet eine riesige goldene kugel, in deren fundament erde aus so ziemlich allen laendern der erde ist.
bei einem backwater waren wir auch, wo wir mit einem boot herumgefahren sind, bis wir einen wunderschoenen strand erreicht haben. wirklich wie aus "universum"
und natuerlich haben wir uns die stadt selbst auch gegeben. mit dem markt, der promenade, den vielen hecktischen und auch ruhigeren gassen...alles in allem eine ect ganz nette stadt
-in kumbakonam haben wir uns eigentlich nur einen tempel angeschaut aber in dem haben wir uns von einem elefanten segnen lassen. das war so cool. diese fiecher sind irgendwie 10mal so gross wenn man direckt vor ihnen steht
-in tanjore haben wir uns auch einen tempel angeschaut und wollten dann zum palast fahren. da der aber ueber mittag geschlossen hatte sind wir in einen eher abgelegeneren teil der stadt gefahren (kleine, eher aermliche haeuser) und konnten dort zuschauen wie sie bronze-figuren giessen und bearbeiten. anschliessend hatte der palast dann auch wieder offen und wir konnten ueber die extrem enge treppe, auf den glockenturm steigenund dir geile aussicht geniessen. so schoen!
-in tiruchirapalli sind wir erst heute zu mittag angekommen und haben uns am nachmittag nur das fort angeschaut. das war allesdings echt toll. ueber etliche stufen besteigt man einen kleinen berg, in mitten der stadt, auf den dieses fort gebaut ist. von oben hat man einen abolut phenomenalen ausblick. am weg ins internetcafe (wo ich gerade bin) sind wir noch ueber den menschen ueberfuellten markt gegangen. echt irre wie viele leute hier leben.
so... jetzt aber zu den eindruecken und erlebnissen die ich oben schon erwaehnt habe.
es ist echt erstaunlich welche aufmerksahmkeit wir immer wieder erregen. staendig gruessen uns irgendwelche fremden leute oder winken uns zu. man hat das gefuehl dass es einfach ur toll fuer sie ist dass wir da sind. gestern am glockenturm hatten wir eine lustige begegnung. matthias wollte gerade ein foto von mir machen als eine gruppe inder, die stufen rauf kommt. ganz interresiert schauen sie dem matthias ueber die schulter und ploetzlich sitzt schon einer neben mir. am ende war es nur noch ein grosses gelache und ich weiss nich wie viele inder am foto sind. echt total schoen und lustig. als wir ganz oben am turm sind, sehen wir sie wieder unten stehen und es wird nochmal kraeftig gewunken. waeerend wir oben am turm sind entecken uns auch ein paar schuljungen die gerade pause haben. zuerst winken sie uns zu und dann ist einer ganz mutig und wirft mir eine kusshand zu. als ich ihm eine zurueckschicke rennt er freudeschreiend ueber dn ganzen schulhof. ich glaub das war sein ereigniss des tages.
es ist zwar einerseits total nett das die leute sich so freuen wenn sie einen sehen aber dennoch haben wir immer ein bisschen ein komisches gefuehl. "warum bestaunen die uns, als waeren wir pop-stars? wir haben ja nichts geleistet? was koennen wir dafuer das unsere haut so hell ist? darauf hatten wir ja keinen einfluss?" dennoch ist es schoen wenn leute sich freuen wenn sie dich sehen.
wunderschoen ist auch die landschaft die wir bei unseren fahrten von stadt zu stadt geniessen koennen. es ist ganz flach hier und es gernzt an eine sensation wenn sie hier und da mal ein kleiner huegel erhebt.
abgesehen von diesen schoenen und netten seiten, gibt es natuerlich auch das weniger schoene, traurige und grausliche. so sehen wir natuerlich staendig bettler die halb verhungert und mit ampotierten gliedmasen irgendwo vor sich hin vegitieren. unangenehm ist auch das bild der vielen bettelnden kinder. bei denen man nicht weiss ob es klug ist ihnen was zu geben, weil die eltern sie dann weiter betteln und nicht in die schule schicken. etwas nachdenklich hat mich auch die situation in der bronze-giesserei gestimmt. dort hat ein mann mit nur einem bein gesessen und einen ventilator gedreht, damit das feuer anheizt und ein zweiter mann mit halskrause hat die figuren bearbeitet. beide sind am boden im staub gesessen und warscheinlich machen sie das schon seit jahrzehnten und verdienen vielleicht so viel das sie irgendwie ueberleben koennen.
ich hoffe meine schilderungen konnten diese erschiedenheit di ich hier erlebe etwas beschreiben. all diese unterschiede sind sowohl faszinierend als auch belastend und genau so ist es mir auch in den letzten tagen gegangen. einerseits ist es mir sau gut gegangen und ich habe den moment total genossen und hab mich ueber das land und die leute nur noch gefreut und andererseits gab es momente wo ich nurnoch heulen wollte (und es auch mal gemacht habe) und am liebsten zuhause in meiner heilen welt gewesen waere. gennerel stellt indien sicher eine herausvorderung fuer mich da aber es belohnt mich auch mit ganz tollen, schoenen und lustigen erlebnissen und eindruecken.

Samstag, 10. Oktober 2009

mamalapuram-kanchipuram-tiruvannamalai-pondichery

7.okt.:
unseren letzten tag in mamalapuram lassen wir gemuetlich angehen (wie die letzten eh auch). wir gehen spazieren. rasten uns aus und gehen gut essen. schliesslich muessen wir kraefte sammeln fuer die naechsten tage.
8. - 10.okt:
die bisherigen stationen waren mamalapuram-kanchipuram-tiruvannamalai-pondichery(da bin ich jetzt gerade)
in kanchipuram haben wir uns einige tempel angeschaut und haben eine nacht dort verbracht. ebenso eine nacht waren wir in tiruvannamalai, wo wir durch marktgassen geschlendert, auf einen huegel gekrazelt und um den tempel geschlendert sind.
manche leute moegen mich vielleicht fuer diese aussage ruegen aber in meinen augen waren sich die zwei stadte (kanchipuram und tiruvannamalai) sehr aehnich. ganz anders ist hingegen gingee. hier besichtigen wir auf der durchreise das riesige fort, das einerseits wunderschoen und andererseits ein bisschen gruselig wirkt. ein bisschen erinnert es mich an manche szenen aus "herr der ringe".
seit heute sind wir also in pondichery. was wir bis jetzt gesehen haben ist echt ganz nett und ich bin schon auf die naechsten tage gespannt.
wir haben hier ausserdem das billigste hotel, seit beginn unserer reise. das zimmer mit ventilator, dusche und wc (indisches) kostet die nacht 2,40 euro!!! und das teilen wir dann nochmals durch 2!!! das sind 1,20euro fuer jeden!!! wie geil ist das denn?!?!?!
so...genug der freude! wenden wir uns wieder ernsten themen zu! lach
uns gehts noch immer sehr gut und indien ueberrascht uns immer wieder, laesst uns staunen und nicht selten muessen wir uns doch sehr wundern. nur einiges sei hier erwaehnt.
die stendig hupenden und extrem laute autos
die kuhe die tatsaechlich in sehlenruhe ueber hauptstrassen wandern
die leute die uns staendig fotografieren wollen
die leute die uns staendig gruessen
das personal in restaurants, das mich meistens vollkommen ignoriert
natuerlich koennte diese liste noch weiter gefuehrt werden aber sonst hab ich ja echt nichts mehr zu erzaehlen wenn ich wieder in wien bin. uebrigens wien...es ist jetzt ungefaer halbzeit unserer reise!

Dienstag, 6. Oktober 2009

die ersten (verschlafenen) tage in indien (mamalapuram)

4.okt:
ich glaub irgendwie brauchen wir, und ich im speziellen, ein bisschen zeit um in indien anzukommen. nachdem wie von gestern 22.00 bis heute 10.00 gesclafen haben, gehen wir etwas essen und da es so heiss ist, dann wieder ins zimmer. dort schlafe ich dann wieder, von 13.00 bis 17.00. was ist nur los mit mir? das ist ja nicht normal! nachdem ich dann endlich fertig geschlafen habe, gehen wir richtung strand (bzw. strandtempel, der schon geschlossen hat). der weg dort hin ist gesaeumt von kleinen staenden, die alles moegliche und unmoegliche verkaufen und am strand selbst, sind einige kleine ringelspiele aufgebaut, die mit der hand gedreht werden. es siend ziemlich viele leute (nur einheimische) dort, die entweder im wasser stehen, im sand sitzen oder spielen. das ganze verstroehmt eine ganz eigene aber total nette atmospaere. bevor es ganz dunkel wird, gehen wir dann noch was essen und dann wieder ins zimmer. SCHLAFEN! *lach*

5.okt:
am vormittag lassen wir es ruhig angehen. ich versuche mal wieder geld abzuheben (ohne erfolg), der matthias geht zum friseur (er hat ja geld :-)) und anschliessend gehen wir was essen. nach einer kurzen mittagspause, wandern wir zu einem park, dessen bild von riesigen steinen gepregt ist und in dem einige tempel und felsenreliefe sind. die ganze anlage ist wirklich sehr schoehn. gleich beim betreten, gabelt uns alerdings ein einheimischer auf. er meint zwar, dass er kein geld will und nur sein englisch verbessern moechte aber am ende unseres rundgangs, will er uns natuerlich seine arbeit (er macht stein figuren) zeigen und auch verkaufen. als wir nichts kaufen, wird er richtig grantig. der matthias behauptet, ich bin schuld, dass uns das, passiert ist, weil ich mit ihm geredet habe, waerend er ihn ignoriert hat. ich konnte das aber irgendwie nicht. naja, man lernt aus fehlern und bis zu dem zeitpunkt als wir nichts kaufen wollten, war er ja voll nett.
nachdem wir uns also von dem einheimischen verabschieder haben (wir sehr hoeflich, er eher nicht so), wandern wir wieder zum strand, wo heute zwar nicht so viele leute sind aber dafue eine klasse maedels im wasse ist, die voll die gaudi haben. es macht schon spass ihnen nur zuzuschauen. nachdem wir sie sicher 1/2 stunde beobachtet und fotografiert haben, gehen wir noch was essen (und ich vorher zum bankomaten, wo ich endlich auch geld bekomme!)und machen es uns dann im zimmer gemuetlich.

6.okt:
nach dem fruehstueck beginnen wir die naechsten tage zu planen. matthias hat gestern einen besitzer von einem touristenbuero kennengelernt, der 10 tages touren anbietet. nachdem wir alles kalkuliert und geplant haben, gehen wir etwas essen und anschliessend zum touristenbuero. nachdem wir dem besitzer gesagt haben was wir moechten, stellt sich heraus dass das ganze nicht 142euro (wie wir gedacht haben) kostet, sondern 330euro (fuer uns beide). dies ist und viel zu teuer und das sagen wir ihm auch. wir schaemen uns richtig ihm zu sagen wie viel wir gedacht haben, dass das ganze kostet aber durch unsere verlegenheit duerften wir irgendwie mitleid bei ihm erweckt haben und so ist sein preis staetig weniger geworden, bis die tour fuer 2 personen und 10 tage 250euro gekostet hat. nach langem hin und her kalkulieren (wie viel pro essen, uebernachtung, trinken ect. kommt pro tag dazu) scheissen wir aufs geld und entscheiden uns fuer die bequemlichkeit und buchen die tour. hoffentlich war es die richtige entscheidung. in ueberfuellten bussen und zugwagons werden wir eh noch oft genug sitzen.
sonst haben wir heute nicht wirklich etwas gemacht.

Samstag, 3. Oktober 2009

kualalumpur und ein bisschen rundherum

28.sept.:
auf der suche nach einem reisefuehrer oder einem stadtplaan, treibt es uns in das einkaufszentrum, neben den petronas-towers. nachdem wir uns, dank einer stadtkarte auskennen, schauen wir kurtz die tuerme von aussen an und fahren dann nach litle-india. nachdem wir dort ein bisschen herumgewandert sind, entdecken wir, dass der fernsehturm recht in der naehe ist und so gehen wir dort hin, fahren rauf und geniessen den eigentlich tollen, heute leider maessigen, ausblick. es hat den ganzen tag, immer wieder, geregnet und jetzt ist kualalumpur in nebel getaucht. anschliessend geht es noch in den, beim eintritt enthaltenen, zoo. der ist aber nicht so spannend. ich glaub, dass war aber nur mein empfinden, der matthias is irgendwie ganz still geworden, als wir zu den schlangen gekommen sind *lach*.
nach einem abendessen beim arab-sqare (der nicht sehr sehenswert ist) belassen wir es fuer heute.
29.sept.:
am vormittag treibt es uns in die gruene oase von kualalumpur. dort schauen wir uns den echt beeindruckenden vogelgarten an. ist uebrigens der groesste freiluft-vogelgarten der welt und sogar ich hatte gegen den grossteil der tierhaltung, in dieser anlage, nichts einzuwenden. die meisten voegel koennen naemlich frei herumfliegen. nachdem wir uns und die fische im teich gefuettert haben, fahren wir auf grund des regens, mit dem taxi zurueck ins hotel. nach einer verschnauf und regen-abwarte-pause, begeben wir uns ins groesste einkaufszentrum der welt. dort gibt es glaub ich echt alles. sogar eine achterbahn!
30.sept.:
nachdem sich die hoffnung, dass wir um 12.00 auch noch ein ticket fuer die bruecke zwischen den petronas-towers bekommen, in luft aufgeloest hat, fahren wir mit einem buss, zu den batu-caves. das ist eine hoehle, die ueber mehr als 200stufen zu erreichen ist und die am unteren ende der treppe, von einer riesigen goldenen figur bewacht wird. die hoehle selbst ist auch gigantisch.
am abend schauen wir noch einen sprung in den park, vor den petronas-towers und schauen und futografieren die beleuchteten tuerme die irgendwie wie kristalle wirken.
1.okt.:
in der frueh gehts mit dem bus, 2 stunden aus der stadt und zwar nach melakka. dort schauen wir uns die echt nette altstadt an, die so ganz anders ist. man sieht dass hier viele voelker am werk waren und das macht die stadt wirklich bunt.wir wandern den ganzen nachmittag in der stadt herum und fahren um 17.00 mit dem bus wieder nach kualalumpur retour.
2.okt.:
nachdem wir heute um 7.00 aufgestanden sind, unsere sachen gepackt haben, diese bei der rezeption deponiert haben, zu den petronas-towers gefahren sind, uns 1 stunde fuer ein ticket fuer die bruecke angestellt haben, sind wir volkommn fertig und fahren mit dem taxi in die lake-gardens, wo wir uns als erstes den orchideen-garten anschauen und nach einer kurzen wanderung auf einen hirsch-park stossen. dieser kostet keinen eintritt und so beschliessen wir ihn zu besichtigen. weit kommen wir aber nicht, denn waerend einer kurzen verschnaufpause auf einer parkbank, schlafen wir beide ein und wachen erst 30 minuten spaeter wieder auf, als ein flugzeug ueber unsere koepfe raust. ausgeruht *lach* bringen wir dann unsere grossen rucksaecke zum bahnhof und fahren dann endlich auf die sky-bridge, zwischen den 2 tuermen. nach der besichtigung gehts ab zum bahnhof und von dort mit dem bus zum flughafen, wo wir die nacht in einem netten hotelzimmer verbringen.
3.okt.:
der wecker leutet um 5.40. wir packen uns usammen und gehen rueber zum flughafen. nach einigem suchen, beginnen wir uns schon zu wundern, dass nirgends ein schalter von jet-aiwais (mit dehnen wir fliegen) zu finden ist. es ist mitlerweile 6.30 und der check in wuerde jetzt beginnen. wir fragen also bei der info nach und erfahren, dass wir am falschen flughafen sind!!! im laufschritt gehts zum ticketschalter fuer taxis und dann mit 160kmh zum anderen flughafen. halbwegs rechtzeitig erreichen wir den check in und kurz darauf sitzen wir schon im flieger nach chenai/indien.
nach ein bisschen mehr als 4 stunden flug, kommen wir in indien an und fahren vom flughafen mit dem taxi nach mamalapuram, das ungefaehr 50 km entfernt ist. jeder der schon in indien war weiss das hier 50km nicht ums eck sind und so dauert unsere fahrt, glaub ich, 1 1/2 stunden. der ort mamalapuram wirkt sehr nett. viel haben wir uns aber heute nicht angeschaut. irgendwie hat das nickerchen im hirschgehaege nicht gereicht und so sind wir heute ziemlich ko. aber ich hab schon einige nette hosen, roecke, tuecher, taschen, ketten, ringe... gesehen. morgen wird aber mal alles erkundigt. achja mein erstes indisches essen hatte ich auch. "bhindi massalla" oder so aehnlich. echt lecker aber auch soooo scharf. ich hoffe dass ich mich daran noch gewohne.