Mittwoch, 14. April 2010

fotos im album

ab heute gibt es ein fotoalbum!!! entweder auf eines der bilder auf der linken seite klicken oder auf http://picasaweb.google.com/maraasien gehen. viel spaß beim anschauen :)

Sonntag, 14. Februar 2010

was seit der reise so passiert ist

mittlerweile bin ich ja schon wieder ein weilchen in wien. der normale wahnsinn hat mich wieder gepackt und ich bin wieder fleißig am arbeiten. weil meine reiselust durch asien aber nicht gestillt, sondern eher angeheizt wurde, beschloss ich zusammen mit heinzi und meiner mama nach venedig zu reisen. ganz ohne grund wurde dieser zeitpunkt für die reise ja nicht gewählt. im moment ist der karneval in venedig und dieses spektakel wollten wir uns anschauen. und so ging es am 12.2. nach villach, wo wir eine nacht geschlafen haben und am 13.2. nach venedig.


die restlichen fotos sind im album



Samstag, 2. Januar 2010

die letzten tage der reise

15.dez.:
in der frueh fahrt der matthias mit dem zug nach mumbai. ich mache mir noch einen schoenen tag mit leckeren essen, sonne liegen und einem letzten kingfisher-bier bei sonnenuntergang.
16.dez.:
heute geht es auch fuer mich nach mumbai. um 12.00 wartet schon das bestellte taxi vor dem hotel und schon gehts los. weit kommen wir aber nicht. nach ca. 10 minuten stehen wir im stau und es bewegt sich nichtsmehr. der fahrer dreht dann um und will einen anderen weg fahren, doch auch in die andere richtung steht alles. irgendwann erklaert er mir dann, dass auf den bruecken von goa demonstriert wird und er mich nicht rechtzeitig zum flughafen bringen kann. er macht mir den vorschlag, dass ich das taxi verlassen soll und mit der nahegelegenen faehre, den fluss ueberquaeren soll. dort soll ich mir dann ein neues taxi nehmen. da mir ja eh nichts anderes uebrig bleibt, draenge ich mich durch die menschenmassen auf die ueberfuellte faehre. beim aussteigen glaubt ein lustiger inder dass es sehr spassig ist, mir an den hintern zu grapschen. in dem gedraenge ist aber nicht auszumachen wer das war und so muss ich es auf sich beruhen lassen. auf der anderen seite angekommen, mache ich mich auf die suche nach einem taxi. der fahrer merkt scheinbar wie eilig ich es habe und nutzt dies natuerlich aus. er vordert einen astronomischen preis, den ich unwillig zahlen muss, da ich es ja schon sehr eilig habe. da wir ueber noch eine bruecke fahren muessen, heist es nochmal zittern. diese bruecke ist aber gott sei dank frei. ich erreiche nach 2 stunden fahrt (fuer eine strecke, fuer die man normalerweise 1 stunde braucht) gerade noch rechtzeitig den flughafen. im flugzeug erfahre ich dann, dass die ganze aufregung fuer umsonst war. das flugzeug wartet naemlich auf alle pasagiere und so heben wir erst mit 1 1/4 stunden verspaetung ab.
als ich in mumbai lande ist es schon dunkel und ich bin froh dass mich ein deutscher anspricht, mit dem ich mir dann ein taxi teilen kann. das gelingt uns aber auch erst, nachdem wir in 3 taxis eingestigen und auch wieder ausgestiegen sind. ....das is halt indien.
irgendwann komme ich dann endlich im hotel an, in dem matthias schon auf mich wartet und nach einem schnellen essen bei mc dolalds gehen wir bald schlafen.
17.dez.:
in der frueh fahren wir mit dem bus zum gateway of india. von dort aus, geht es mit einem boot zu einer 10km entfernten insel, auf der wir einige sehr tolle hoehlen besichtigen. zurueck in mumbai, wandern wir zum marine drive. diesen gehen wir dann entlang, bis zum chowpatty-strand. zurueck ins hotel geht es wieder mit dem bus. ich bin am abend zwar ziemlich muede aber es war ein echt toller tag.
18.dez.:
heute schauen wir uns nur 2 maerkte an und verbringen den restlichen tag im zimmer, um uns fuer unsere heimreise auszuruhen.
19.dez.:
um 1.00 in der nacht, holt uns, unser taxi vom hotel ab. wir fahren zum flughafen und koennen um 2.00 einchecken. die 3 stunden bis zum abflug schlagen wir mit einem essen bei kfc und lesen tot und um 5.00 heist es dann:" byby asien!"
nach einem kurzen zwischenstop in doha, sitzen wir schon im flugzeug nach wien.
um 12.15 setzten wir nach einem kurzen freudentaenzchen (weil schnee liegt) unsere fuesse wieder auf oesterreichischen boden. schnell wird unter traenen die familie begruesst und so schnell kann ich garnicht schauen, stehe ich schon in meiner wohnung. meine mama hat natuerlich dann noch gross aufgekocht und ein paar von meiner aller liebsten freunde haben dann auch noch bei meiner mama auf mich gewartet. also alles in allem, ein schoenes heim kommen.

Montag, 14. Dezember 2009

das letzte mal goa oder anjuna und candolim

8.-14.dez.:
wirklich viel zu berichten gibt es noch imme nicht. im moment machen wir einfach urlaub. ich versuche noch ein bisschen farbe zu bekommen und so viel sonne wie moeglich in mir zu speichern, damit ich das kalte wetter in oesterreich besser aushalte (ich hoffe nur mein plaan geht auf). mitlerweile sind wir in candolim und davor waren wir in anjuna. anjuna ist zwar die beruhmte partyhochburg von goa, aber wirklich geile partys haben wir dort auch nicht gefunden. naja, sonst war der ort ganz nett und damit uns nicht fad geworden ist, haben wir am flohmarkt kraeftig eingekauft und sind auf einem verlassenen huegel von der polizei gefilzt worden. um ehrlich zu sein wurde nur der matthias gefilzt. das ist sicher weil er so kriminell ausschaut *lach*. natuerlich haben sie nichts gefunden und sind wieder von dannen gezogen. am 12.dez. sind wir dann von anjuna nach candolim uebersiedelt. dies ist unser letzter stop in goa, bevor es weiter nach mumbai geht und wir sind in der aergsten touristenstadt gelandet. is aber trotzdem ganz nett. gestern waren wir dann noch in panaji und haben uns die altstadt und die kirche angeschaut. heute und morgen werden sicher noch zwei eher gemuetliche tage und am 16. zu mittag heisst es dann fuer mich schon "ab nach mumbai" (der matthias faehr morgen schon mit dem zug).
ich werde jedenfalls meine letzten 2 tage an der sonne und am meer geniessen, bevor es zuerst ins hecktische mumbai und dann ins kalte wien geht.

Montag, 7. Dezember 2009

goa goa goa oder benaulim, colva und vogator

1.dez.-7.dez:
da wir in den letzten tagen nicht sehr viel gemacht haben ausser zu lesen, am strand zu liegen und zwischendrinn ein bisschen zu schlafen und zu essen, gibt es nicht viel zu berichten.
wir haben unsere zeit in den orten benaulim, colva und vagator verbracht. zwischen diesen orten gab es einige angenehme und einige sehr unangenehme fahrten mit dem bus und am ende waren wir immer gluecklich heil an den zielorten angekommen zu sein.
erwaehnenswert ist sicher noch unser ausflug am sa. zum nacht markt in apora. eigentlich waeren wir ja gerne mit dem bus dort hin gefahren aber dieser faehrt nur bis anjuna (von dort sind es ca 3 km zum nachtmarkt). von dort haben wir dann versuch eine rickshaw zu bekommen, was sich als nicht so einfach herausgestellt hat. die fahrer haben naemlich entweder die exisistenz des nachtmarktes bestritten (keiner weiss genau warum) oder sie wollten vollkommen unangemessene preise. also boschlossen wir, einfach zu fuss zum markt zu gehen. eine frau hat uns den weg erklaert und unterwegs haben wir noch ein finnischen paar getroffen, die uns begleitet haben (aber genauso wenig ahnung hatten wie wir). wie schon gesagt, es handelte sich um einen nachtmarkt und demnach war es schon dunkel als wir unsere wanderung begannen. anfangs ging es noch ueber groessere strassen, die aber mit der zeit immer kleiner wurden und auch die haeuser am strassenrand lichteten sich. langer rede kurzer sinn, irgendwann sind wir mitten im wald gewesen und es war echt finster (wenn man die taschenlampen abgeschalten hat). total mutig oder total dumm, sind wir trotzdem weiter und tatsaechlich, wir sind beim nachtmark angekommen. der war dan richtig cool und ich konnte fast all meine weihnachtsgeschenke einkaufen. der matthias hat zwar gemeint dass es dort nur "tussi- und hippiescheisse" gibt aber was weiss der schon! bei der heimfahrt haben wir uns dann ein taxi bis anjuna, mit 2 norwegern geteil und sind von dort dann wieder zu fuss nach vagator gegangen. dieser weg hat wenigstens nicht durch einen dunklen wald gefuert.
in der zwischenzeit hat matthias sein zug- und ich mein fluticket nach mumbai organisiert und es wird uns immer bewusster das es nicht mehr lange dauert bis zum 19.dez. naja, ein bisschen goa(ich bis 16. und matthias bis 15.dez) und ein ganz klein bisschen mumbai stehen uns ja noch bevor und so traurig ich darueber bin, dass diese reise sich seinem ende neigt, so froh bin ich auch, all die lieben menschen in oesterreich bald wieder zu sehen.

Montag, 30. November 2009

goa die 2. oder argonda, benaulim und old goa

26.nov-28.nov.:
drei tage die eigentlich sehr gleich ausgeschaut haben und das war auch gut so. wir haben immer lange geschlafen, waren dann fruehstuecken und sind meistens noch, bis die aergste hitze vorbei war, irgendwo beim guesthous geblieben und dann ging es mit nem buch, ab zum strand. am abend wurde in unserem guesthous immer ein open-air-kino veranstaltet, bei dem wir auch jeden tag waren. klingt zwar recht fad, war aber genau das was wir gebraucht haben.

29.nov.:
den tag beginne ich heute ganz frueh, denn gestern habe ich von der moeglichkeit erfahren, mit einer lehrerin, yoga am dach zu machen und das fuer nur 100rs (bisschen mehr als 1 euro). ich stehe also schon um 7.00 auf und bin eine halbe stunde spaeter fertig fuer yoga. da sich das ganze scheinbar noch nicht so richtig herumgespochen haben duerft, bin ich die einzige und bekomme privatunterricht. waerend das kleine dorf langsahm erwacht und es noch angenehm kuehl ist, machen wir yoga auf dem dach, von dem aus man vorwiegend palmen sieht. echt ein schoener start in den tag.
nach dem fruehstueck, holen wir unsere rucksaecke und machen uns per rickshwa auf ins ca 35km entfernte benaulim. eigentlich erwarten wir dort wieder etwas mehr leben vorzufinden als in agonda aber unsere vermutung bestaetigt sich nicht. ich habe sogar das gefuehl, dass hier noch weniger los ist als in agonda und die netten unterkuenfte sind zu allem uebel auch recht weit weg vom strand. naja, wir werden jetzt mal 3 naechte hier bleiben und dann schauen wir, wo es uns hinverschlaegt.
nachdem wir um 13.00 unser zimmer bezogen haben, bin ich total ko und schlaf erstmal bis 16.30. matthias macht sich in der zwischenzeit mit dem rad auf den weg und erkundet die umgebung und als ich um 17.00 zum strand komme, treffe ich ihn zufaellig dort. wirg gehen etwas trinken und auch gleich was essen. waerend matthias sein rad holt, gehe ich schon mal vor. nachdem ich schon einige zeit gegangen bin und er noch immer nicht daherkommt, beginne ich mich langsam zu wundern und als ich schon beim hotel bin (ca 10minuten vom strand) und er noch immer nicht da ist, mache ich mir schon ein bisschen sorgen. etwas beunruhigt mache ich mich also wieder richtung strand auf und als ich fast dort bin, kommt mir matthias, ohne rad entgegen. dieses hat er naemlich mit seinem super tollen zahlenschloss, das er extra fuer die reise gekauft hat, abgesperrt und jetzt bekommt er es nicht mehr auf. mit einem taschenmesser und der hilfe von 2 indern schaft er es aber dann denn duenen drat zu zerschneiden und wir koennen endlich nachhause.

30.nov.
heute heisst es wieder zeitig aus den federn und das obwohl wir beide ziemlich schlecht geschlafen haben. hilft aber alles nichts, wir haben uns naemlich mit andrea (der schweizerin, die wir in hampi kennengelernt haben) und einer freundin von ihr, um 10.00 in old goa verabredet. so stehen wir um 7.00 auf und wandern um 7.30 schon zum bus. dieser ist gedrueckt voll und ich bin dankbar, dass wir mit dem nur nach margao fahren muessen, das nicht so weit weg ist. dort steigen wir um und natuerlich muessen wir auch in diesem bus stehen (1 stunde), wobei das natuerlich nicht so schlimm ware, wenn da mehr stangen zum anhalten waeren und wenn nicht schon wieder eine frau im buss sitzen wuerde, die keine kontrolle ueber ihre magenfunktion hat. nach einer stunde haben wir es dann aber geschafft und treffen anrea und sibille. wir wandern durch die alten kirchen die in einer gepflegten parkanlage verteilt sind. wirklich nach einer alten stadt schaut das ganze allerdings nicht aus. (hab mir ehrlich gesagt, etwas anderes vorgestellt)
nachdem wir uns alles angeschaut haben, setzen wir uns noch in einem park, um zu plaudern. nach ca 30 minuten kommt ploetzlich eine schulklasse in unsere richtung, die mittagessen moechte, und sich dafuer ernsthaft, im kreis um uns herum setzen. da wir uns dadurch doch ein wenig unwohl fuehlen, ergreifen wir die flucht. nachdem wir uns von den beiden schweizerinnen verabschiedet haben, besteigen wir wieder einen total ueberfuellten bus und fahren nachhause, wo wir bei sonnenuntergang zu abendessen.

Donnerstag, 26. November 2009

ankunft in goa und die ersten tage dort

23.nov.:
heute heisst es frueh aufstehen. um 6.30 fahrt unser zug von hospet nach goa ab. ca 8stunden spaeter und mit einem schmerzenden hintern, erreichen wir margao. die reise ansich war nicht so toll und eher muehsam aber eine kurze strecke sind wir durch einen nationalpark gefahren und der war echt schoen. in margao tun wir uns dann mit einem deutschen paar zusammen und teilen uns ein taxi nach palolem. das liegd ziemlich im sueden von goa und ca. 45minuten spaeter kommen wir dort an. nachdem wir uns 2 huettenanlagen angeschaut haben, die es hier wie sand am meer gibt, beschliessen wir doch ein zimmer zu suchen das 4 stabiele waende hat und nicht nur aus stroh oder bampusmatten besteht. bald werden wir fuendig und nachdem wir etwas gegessen haben hauen wir uns an den strand, der hier echt schoen und sauber ist. das einzige was ein bisschen stoehrt, sind die strandverkaeufer, die im minutentackt, cd's, ketten oder tuecher verkaufen wollen.
24.nov.:
nachdem wir aufgestanden sind und nachdem wir 3 stunden in einem lokal gesessen sind und ueber gott und die welt geredet haben, beschliessen wir dann doch ein bisschen was zu tun und so wandern wir ueber den strand und einige kleine wege, richtung sueden, wo es einen weiteren strand gibt. dieser ist auch voll nett und wesentlich ruhiger. bis um 17.00 lassen wir es uns mit einem buch, dem meer und der sonne gut gehen, bevor wir wieder heimwerts wandern.
25.nov.:
heute sind wir von palolem, ins 10km noerdlich gelegene agondo gezogen. nachdem wir uns 3 unterkuenfte angeschaut haben, wurden wir beim 4. guesthous fuendig. nach dem mittagessen und einer kurzen pause gehe ich dann alleine zum strand, um zu schreiben und zu lesen. ich sitze noch nicht lange dort als ich in einiger entfernung eine kuh-herde auf mich zuwandern sehe. da die indischen kuhe eher entspannt sind, denke ich mir nichts dabei und lese weiter. als jedoch 26 kuehe (ich habs gezaehlt) ploetzlich um mich stehen und eine schon so tut als wolle sie mich mit dem kopf wegrempeln, bekomme ich es dann doch mit der angst zu tun und mache ihnen platz. hierbei ist zu sagen dass der strand sicher 100 meter breit ist und sie eigentlich genuegend platz gehabt haetten.
agonda ist uebrigens ein echt netter ort. er wikt noch recht verschlafen im vergleich zu palolem und die atmosphaere ist echt nett. vermutlich werden wir den restlichen nov. hier verbringen und dann erst weiter richtung norden ziehen. (das klingd jetzt so als waere das noch voll lang bis dahin *lach*)

Sonntag, 22. November 2009

hampi, eine stadt zum traeumen

20.nov.
heute machen wir unsere erste wanderung, in die ruinenstadt von hampi. es ist so unglaublich schoen hier, dass man es kaum beschreiben kann. riesege runde steine, tuermen sich zu huegeln auf und bilden manchem richtige tuerme. dazwischen ist wieder viel gruen und in dieser, eh schon unecht wirkenden kulisse, sind die ruienen eingebettet. wir wandern durch die weitlaeufige lanschaft und koennen von einem huegel aus, die untergehende sonne beobachten. es ist schwer, das gefuehl zu beschreiben, das ich in dem moment hatte aber ich wuerde sagen ich bin mir einerseits ganz klein voergekommen und andererseits habe ich mich unglaublich frei gefuehlt. alles in allem war das sicher einer der schoensten tage, die ich in indien verbracht habe, auch wenn nichts wirklich aufregendes passiert ist.
21.nov
heute machen wir uns mit dem fahrad auf den weg. gestern waren wir ja, in dem teil von der ruinenstadt, die frueher das spirituelle zentrum war und heute fahren wir in den teil, der dem koenig und der koenigin gehoert hat. es ist zwar etwas anstrengend ohne gangschaltung ueber die vielen huegel zu fahren aber es lohnt sich. wir besichtigen einige tempel und koenigliche bauten und lernen dann eine sehr nette schweizerin kennen, die auch schon eine aufregende reise hinter sich hat. gemeinsam schauen wir uns dann noch die restlichen bauten an und gehen dann in ein echt nettes lokal mittagessen, wo wir ca 3 stunden sitzen und plaudern. zum sonnenuntergang verabreden wir uns wieder und abendessen gehen wir auch gemeinsahm.
22.nov
heute uebersiedeln wir nach hospet, da unser zug, morgen um 6.30 in der frueh von hier aus geht und der weg von hampi nach hospet, doch einige zeit dauert. mit dem bus geht es als noch hospet, wo wir uns ein hotel suchen und kurz darauf fahren wir wieder nach hampi retour, wo wir uns um 13.00 mit der schweizerin (von gestern) zum mittagessen verabredet haben. wir schlagen uns erstmahl so richtig die baeuche voll und machen dann eine bootsfahrt am fluss. hierbei handelt es sich aber nicht um irgendein boot, sondern um ein rundes ruderboot aus bambus. sehr entspannt gleiten wir ueber das ruhige wassen und steigen dann bei einem tempel aus, von demaus wir zurueck gehen. um 17.00 verabschieden wir uns von andrea und um ca. 17.30 muessen wir hampi leider den ruecken kehren. morgen geht es weiter nach goa, auf das ich auch schon sehr gespannt bin. man hoert einfach so viel unterschiedliches darueber, dass man eigentlich selbst hinfahren und sich seine eigene meinung bilden muss. bei der fahrt von hampi nach hospet, verabschiedet sich hampi noch mit einem wunderschoehnen sonnenuntergang.

Donnerstag, 19. November 2009

bangalore die 2. und die reise nach hampi

17.nov.

heute fahren wir, in den absolut bezaubernden, botanischen garten, von bangalore. nachdem wir uns durchs strassengetuemmel der stadt gekaempft haben, um zu einem mc donalds zu kommen, ist der garten der perfeckte ausgleich. es gibt einen see mit vielen voegeln, einen riesigen baum, der absolut genial ausschaut, ein glashaus das irgendwie an schoenbrunn erinnert und generell ist der park sehr schoen und gepflegt. nachdem wir sicher 2 stunden herumgewandert sind, fahren wir aber wieder ins hotel und lassen es fuer heute bleiben.

18.nov.

der letzte tag in bangalore und endlich schaffen wir es zum bullentempel zu fahren. gott sei dank haben wir uns beim ersten mal nicht angestellt, weil so besonders is das ganz auch wieder nicht. nachdem wir uns den riesigen stein bullen angeschaut haben, fahren wir wieder heim und verbringen die zeit bis 20.00 damit fern zu schauen, zu lesen und zu packen. nach dem abendessen (zu dem wir die grossen rucksaecke schon mitgenommen haben) machen wir uns auf den weg, dur den regen, zum bahnhof. dort muessen wir dann noch ein weilchen warten, bis wir um 22.50 den zug besteigen koennen. im zug ist dann ein ziemliches gedraenge und die inder werden etwas muehsahm mit ihrer ungeduld. ich hab immer gedacht die sind so entspannt....irrtum! ueberall draengen sie sich vor und wenn irgendwo etwas nicht weiter geht, werden sie ganz unruhig. nachdem wir uns durch den gang schieben haben lassen, finden wir uns zwischen 4 entzueckenden nonnen wieder. die nonnen beginnen gleich mit uns zu plaudern und sind echt sehr nett. um 11.30 ist dann licht aus. so schaukeln und rattern wir durch die nacht, waerend irgendwo im wagon ein baby bruellt (gott sei dank gibt es ohropax!).

19.nov.

um 7.00 verabschieden sich die nonnen und da der zug etwas verspaetung in deren station hat, rechnen wir damit, dass wir noch ca. 1 bis 1 1/2 stunden fahren werden. eine halbe stunde spaeter haelt der zug wieder in einem bahnhof. voellig entspannt bleiben wir auf unseren pritschen liegen und schauen zu, wie der zug sich lehrt. irgendwie kommt mir das ganze dann aber doch etwas komisch vor und deshalb fragt matthias einen mann, wie die station denn heisst (es gibt keine durchsagen, wie in oesterreich). als der mann meint dass sie hospet heist, geraten wir leicht in panik. wir spingen von den pritschen, schmeissen uns die rucksaecke auf den ruecken und stuermen noch rechtzeitig aus dem zug, bevor dieser weiter nach hubli faehrt. vom bahnhof wollen wir dann zum busbahnhof gehen und dort den bus nach hampi nehmen, der 8rs kostet. unterwegs wollen uns etliche rickshawfahrer fuer 80rs nach hampi bringen und natuerlich schlagen wir ab. aus irgendeinem grund, kommt dann aber einer der uns tatsaechlich, von sich aus, fuer 20rs ins 13km entfernte hapi kutschiert. somit zahlen wir fast so wenig wie mit dem bus und sind zusaetzlich schneller am ziel. in hampi selber gabelt uns dann wieder ein besitzer eines guesthous auf und da alles ganz nett ausschaut und es auch eine dachterasse gibt, von der aus man die genialen felsformationen der umgebung sehen kann, nehmen wir das zimmer. nachdem wir den fehlenden schlaf der nacht aufgeholt haben, machen wir uns auf die suche nach etwas essbahren und finden ein nettes lokal, mit blick auf den fluss und die riesigen steinhaufen. anschliessend buchen wir gleich unser zugticker nach goa, fur den 23. und verbringen den restlichen nachmittag mit lesen und tagebuch schreiben.

Montag, 16. November 2009

bangalore

14.nov.:
heute ist shopping angesagt. bangalore hat einige echt nette geschaefte und einkaufszentren, mit sachen die auch uns gefallen. hierbei ist zu sagen das die inder in der regel einen etwas anderen modegeschmack haben als europaeer. irgendwie hinken die da einige jahre hinterher.
jedenfalls verbringen wir den grossteil des tages auf den einkaufsstrassen und einkaufszentren rund um die mg-road.
15.nov.:
zu mittag geht es wieder zur mg-road und anschliessend in einen grossen park, ganz in der naehe. das wetter ist allerdings nicht so toll und deshalb verzupfen wir uns bald wieder ins hotel. abgesehen davon bin ich nicht ganz fitt (bissi kopfschmerzen und muede).
16.nov.:
und auch heute fahren wir wieder zur mg-road. zuerst was essen, dann ins touristenbuero. anschliessend fahren wir mit dem buss zum bullentempel. wir wissen zwar ,dass dort ein fest ist, aber mit dem ansturm haben wir nicht gerechnet. da ich heute total neben mir stehe und mit der situation irgendwie ueberfordert bin. lassen wir das mit dem tempel (bei dem wir uns sicher 1-2 stunden anstaellen haetten muessen) bleiben und fahren wieder ins hotel, wo ich ziemlich arge kopfschmerzen bekomme. endweder es liegd am smog in der stadt oder ich weiss auch nicht.
allgemein:
wir haben zwar nicht so viel in den letzten tagen unternommen (sehenswuerdigkeiten angeschaut) aber wir sind viel herum gewandert und haben die stadt auf uns wirken lassen. diese ist so ganz anders als alle anderen staedte in denen wir in indien waren. sie ist viel moderner. das sieht man sofort ,wenn man sich die leute anschaut und vorallem die frauen und maedchen. die sind hier alle mit jeans und t-shirt unterwegs und wirken wesentlich selbstbewuster als sonst. bangalore ist ausserdem ueberraschend gruen. alleine der park in dem wir am 15. waren ist riesig und fuer indische verhaeltnisse recht gut gepflegt.
trotz aller moderne, sind wir aber auch hier wieder ein aufmerksahmkeitsmagnet. wir werden staendig angestarrt und ich hatte schon einige male angst, dass irgendwer, wegen uns, einen unfall baut oder irgendwo reinrennt. am schlimmsten sind die motoradfahrer die uns sehen und ueberhaubtnicht auf die strasse achten, sondern uns anstarren (und trotzdem weiter fahren). dazu ist zu sagen, dass man den indischen verkehr nicht mit dem oesterreichischen vergleichen kann. viel mehr autos, viel mehr fussgaenger die ueber die stasse laufen, viel viel viel kaotischer. irgendwie fahrt hier jeder wo und wie er will.