Donnerstag, 19. November 2009

bangalore die 2. und die reise nach hampi

17.nov.

heute fahren wir, in den absolut bezaubernden, botanischen garten, von bangalore. nachdem wir uns durchs strassengetuemmel der stadt gekaempft haben, um zu einem mc donalds zu kommen, ist der garten der perfeckte ausgleich. es gibt einen see mit vielen voegeln, einen riesigen baum, der absolut genial ausschaut, ein glashaus das irgendwie an schoenbrunn erinnert und generell ist der park sehr schoen und gepflegt. nachdem wir sicher 2 stunden herumgewandert sind, fahren wir aber wieder ins hotel und lassen es fuer heute bleiben.

18.nov.

der letzte tag in bangalore und endlich schaffen wir es zum bullentempel zu fahren. gott sei dank haben wir uns beim ersten mal nicht angestellt, weil so besonders is das ganz auch wieder nicht. nachdem wir uns den riesigen stein bullen angeschaut haben, fahren wir wieder heim und verbringen die zeit bis 20.00 damit fern zu schauen, zu lesen und zu packen. nach dem abendessen (zu dem wir die grossen rucksaecke schon mitgenommen haben) machen wir uns auf den weg, dur den regen, zum bahnhof. dort muessen wir dann noch ein weilchen warten, bis wir um 22.50 den zug besteigen koennen. im zug ist dann ein ziemliches gedraenge und die inder werden etwas muehsahm mit ihrer ungeduld. ich hab immer gedacht die sind so entspannt....irrtum! ueberall draengen sie sich vor und wenn irgendwo etwas nicht weiter geht, werden sie ganz unruhig. nachdem wir uns durch den gang schieben haben lassen, finden wir uns zwischen 4 entzueckenden nonnen wieder. die nonnen beginnen gleich mit uns zu plaudern und sind echt sehr nett. um 11.30 ist dann licht aus. so schaukeln und rattern wir durch die nacht, waerend irgendwo im wagon ein baby bruellt (gott sei dank gibt es ohropax!).

19.nov.

um 7.00 verabschieden sich die nonnen und da der zug etwas verspaetung in deren station hat, rechnen wir damit, dass wir noch ca. 1 bis 1 1/2 stunden fahren werden. eine halbe stunde spaeter haelt der zug wieder in einem bahnhof. voellig entspannt bleiben wir auf unseren pritschen liegen und schauen zu, wie der zug sich lehrt. irgendwie kommt mir das ganze dann aber doch etwas komisch vor und deshalb fragt matthias einen mann, wie die station denn heisst (es gibt keine durchsagen, wie in oesterreich). als der mann meint dass sie hospet heist, geraten wir leicht in panik. wir spingen von den pritschen, schmeissen uns die rucksaecke auf den ruecken und stuermen noch rechtzeitig aus dem zug, bevor dieser weiter nach hubli faehrt. vom bahnhof wollen wir dann zum busbahnhof gehen und dort den bus nach hampi nehmen, der 8rs kostet. unterwegs wollen uns etliche rickshawfahrer fuer 80rs nach hampi bringen und natuerlich schlagen wir ab. aus irgendeinem grund, kommt dann aber einer der uns tatsaechlich, von sich aus, fuer 20rs ins 13km entfernte hapi kutschiert. somit zahlen wir fast so wenig wie mit dem bus und sind zusaetzlich schneller am ziel. in hampi selber gabelt uns dann wieder ein besitzer eines guesthous auf und da alles ganz nett ausschaut und es auch eine dachterasse gibt, von der aus man die genialen felsformationen der umgebung sehen kann, nehmen wir das zimmer. nachdem wir den fehlenden schlaf der nacht aufgeholt haben, machen wir uns auf die suche nach etwas essbahren und finden ein nettes lokal, mit blick auf den fluss und die riesigen steinhaufen. anschliessend buchen wir gleich unser zugticker nach goa, fur den 23. und verbringen den restlichen nachmittag mit lesen und tagebuch schreiben.

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