Montag, 30. November 2009

goa die 2. oder argonda, benaulim und old goa

26.nov-28.nov.:
drei tage die eigentlich sehr gleich ausgeschaut haben und das war auch gut so. wir haben immer lange geschlafen, waren dann fruehstuecken und sind meistens noch, bis die aergste hitze vorbei war, irgendwo beim guesthous geblieben und dann ging es mit nem buch, ab zum strand. am abend wurde in unserem guesthous immer ein open-air-kino veranstaltet, bei dem wir auch jeden tag waren. klingt zwar recht fad, war aber genau das was wir gebraucht haben.

29.nov.:
den tag beginne ich heute ganz frueh, denn gestern habe ich von der moeglichkeit erfahren, mit einer lehrerin, yoga am dach zu machen und das fuer nur 100rs (bisschen mehr als 1 euro). ich stehe also schon um 7.00 auf und bin eine halbe stunde spaeter fertig fuer yoga. da sich das ganze scheinbar noch nicht so richtig herumgespochen haben duerft, bin ich die einzige und bekomme privatunterricht. waerend das kleine dorf langsahm erwacht und es noch angenehm kuehl ist, machen wir yoga auf dem dach, von dem aus man vorwiegend palmen sieht. echt ein schoener start in den tag.
nach dem fruehstueck, holen wir unsere rucksaecke und machen uns per rickshwa auf ins ca 35km entfernte benaulim. eigentlich erwarten wir dort wieder etwas mehr leben vorzufinden als in agonda aber unsere vermutung bestaetigt sich nicht. ich habe sogar das gefuehl, dass hier noch weniger los ist als in agonda und die netten unterkuenfte sind zu allem uebel auch recht weit weg vom strand. naja, wir werden jetzt mal 3 naechte hier bleiben und dann schauen wir, wo es uns hinverschlaegt.
nachdem wir um 13.00 unser zimmer bezogen haben, bin ich total ko und schlaf erstmal bis 16.30. matthias macht sich in der zwischenzeit mit dem rad auf den weg und erkundet die umgebung und als ich um 17.00 zum strand komme, treffe ich ihn zufaellig dort. wirg gehen etwas trinken und auch gleich was essen. waerend matthias sein rad holt, gehe ich schon mal vor. nachdem ich schon einige zeit gegangen bin und er noch immer nicht daherkommt, beginne ich mich langsam zu wundern und als ich schon beim hotel bin (ca 10minuten vom strand) und er noch immer nicht da ist, mache ich mir schon ein bisschen sorgen. etwas beunruhigt mache ich mich also wieder richtung strand auf und als ich fast dort bin, kommt mir matthias, ohne rad entgegen. dieses hat er naemlich mit seinem super tollen zahlenschloss, das er extra fuer die reise gekauft hat, abgesperrt und jetzt bekommt er es nicht mehr auf. mit einem taschenmesser und der hilfe von 2 indern schaft er es aber dann denn duenen drat zu zerschneiden und wir koennen endlich nachhause.

30.nov.
heute heisst es wieder zeitig aus den federn und das obwohl wir beide ziemlich schlecht geschlafen haben. hilft aber alles nichts, wir haben uns naemlich mit andrea (der schweizerin, die wir in hampi kennengelernt haben) und einer freundin von ihr, um 10.00 in old goa verabredet. so stehen wir um 7.00 auf und wandern um 7.30 schon zum bus. dieser ist gedrueckt voll und ich bin dankbar, dass wir mit dem nur nach margao fahren muessen, das nicht so weit weg ist. dort steigen wir um und natuerlich muessen wir auch in diesem bus stehen (1 stunde), wobei das natuerlich nicht so schlimm ware, wenn da mehr stangen zum anhalten waeren und wenn nicht schon wieder eine frau im buss sitzen wuerde, die keine kontrolle ueber ihre magenfunktion hat. nach einer stunde haben wir es dann aber geschafft und treffen anrea und sibille. wir wandern durch die alten kirchen die in einer gepflegten parkanlage verteilt sind. wirklich nach einer alten stadt schaut das ganze allerdings nicht aus. (hab mir ehrlich gesagt, etwas anderes vorgestellt)
nachdem wir uns alles angeschaut haben, setzen wir uns noch in einem park, um zu plaudern. nach ca 30 minuten kommt ploetzlich eine schulklasse in unsere richtung, die mittagessen moechte, und sich dafuer ernsthaft, im kreis um uns herum setzen. da wir uns dadurch doch ein wenig unwohl fuehlen, ergreifen wir die flucht. nachdem wir uns von den beiden schweizerinnen verabschiedet haben, besteigen wir wieder einen total ueberfuellten bus und fahren nachhause, wo wir bei sonnenuntergang zu abendessen.

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