Montag, 30. November 2009
goa die 2. oder argonda, benaulim und old goa
drei tage die eigentlich sehr gleich ausgeschaut haben und das war auch gut so. wir haben immer lange geschlafen, waren dann fruehstuecken und sind meistens noch, bis die aergste hitze vorbei war, irgendwo beim guesthous geblieben und dann ging es mit nem buch, ab zum strand. am abend wurde in unserem guesthous immer ein open-air-kino veranstaltet, bei dem wir auch jeden tag waren. klingt zwar recht fad, war aber genau das was wir gebraucht haben.
29.nov.:
den tag beginne ich heute ganz frueh, denn gestern habe ich von der moeglichkeit erfahren, mit einer lehrerin, yoga am dach zu machen und das fuer nur 100rs (bisschen mehr als 1 euro). ich stehe also schon um 7.00 auf und bin eine halbe stunde spaeter fertig fuer yoga. da sich das ganze scheinbar noch nicht so richtig herumgespochen haben duerft, bin ich die einzige und bekomme privatunterricht. waerend das kleine dorf langsahm erwacht und es noch angenehm kuehl ist, machen wir yoga auf dem dach, von dem aus man vorwiegend palmen sieht. echt ein schoener start in den tag.
nach dem fruehstueck, holen wir unsere rucksaecke und machen uns per rickshwa auf ins ca 35km entfernte benaulim. eigentlich erwarten wir dort wieder etwas mehr leben vorzufinden als in agonda aber unsere vermutung bestaetigt sich nicht. ich habe sogar das gefuehl, dass hier noch weniger los ist als in agonda und die netten unterkuenfte sind zu allem uebel auch recht weit weg vom strand. naja, wir werden jetzt mal 3 naechte hier bleiben und dann schauen wir, wo es uns hinverschlaegt.
nachdem wir um 13.00 unser zimmer bezogen haben, bin ich total ko und schlaf erstmal bis 16.30. matthias macht sich in der zwischenzeit mit dem rad auf den weg und erkundet die umgebung und als ich um 17.00 zum strand komme, treffe ich ihn zufaellig dort. wirg gehen etwas trinken und auch gleich was essen. waerend matthias sein rad holt, gehe ich schon mal vor. nachdem ich schon einige zeit gegangen bin und er noch immer nicht daherkommt, beginne ich mich langsam zu wundern und als ich schon beim hotel bin (ca 10minuten vom strand) und er noch immer nicht da ist, mache ich mir schon ein bisschen sorgen. etwas beunruhigt mache ich mich also wieder richtung strand auf und als ich fast dort bin, kommt mir matthias, ohne rad entgegen. dieses hat er naemlich mit seinem super tollen zahlenschloss, das er extra fuer die reise gekauft hat, abgesperrt und jetzt bekommt er es nicht mehr auf. mit einem taschenmesser und der hilfe von 2 indern schaft er es aber dann denn duenen drat zu zerschneiden und wir koennen endlich nachhause.
30.nov.
heute heisst es wieder zeitig aus den federn und das obwohl wir beide ziemlich schlecht geschlafen haben. hilft aber alles nichts, wir haben uns naemlich mit andrea (der schweizerin, die wir in hampi kennengelernt haben) und einer freundin von ihr, um 10.00 in old goa verabredet. so stehen wir um 7.00 auf und wandern um 7.30 schon zum bus. dieser ist gedrueckt voll und ich bin dankbar, dass wir mit dem nur nach margao fahren muessen, das nicht so weit weg ist. dort steigen wir um und natuerlich muessen wir auch in diesem bus stehen (1 stunde), wobei das natuerlich nicht so schlimm ware, wenn da mehr stangen zum anhalten waeren und wenn nicht schon wieder eine frau im buss sitzen wuerde, die keine kontrolle ueber ihre magenfunktion hat. nach einer stunde haben wir es dann aber geschafft und treffen anrea und sibille. wir wandern durch die alten kirchen die in einer gepflegten parkanlage verteilt sind. wirklich nach einer alten stadt schaut das ganze allerdings nicht aus. (hab mir ehrlich gesagt, etwas anderes vorgestellt)
nachdem wir uns alles angeschaut haben, setzen wir uns noch in einem park, um zu plaudern. nach ca 30 minuten kommt ploetzlich eine schulklasse in unsere richtung, die mittagessen moechte, und sich dafuer ernsthaft, im kreis um uns herum setzen. da wir uns dadurch doch ein wenig unwohl fuehlen, ergreifen wir die flucht. nachdem wir uns von den beiden schweizerinnen verabschiedet haben, besteigen wir wieder einen total ueberfuellten bus und fahren nachhause, wo wir bei sonnenuntergang zu abendessen.
Donnerstag, 26. November 2009
ankunft in goa und die ersten tage dort
heute heisst es frueh aufstehen. um 6.30 fahrt unser zug von hospet nach goa ab. ca 8stunden spaeter und mit einem schmerzenden hintern, erreichen wir margao. die reise ansich war nicht so toll und eher muehsam aber eine kurze strecke sind wir durch einen nationalpark gefahren und der war echt schoen. in margao tun wir uns dann mit einem deutschen paar zusammen und teilen uns ein taxi nach palolem. das liegd ziemlich im sueden von goa und ca. 45minuten spaeter kommen wir dort an. nachdem wir uns 2 huettenanlagen angeschaut haben, die es hier wie sand am meer gibt, beschliessen wir doch ein zimmer zu suchen das 4 stabiele waende hat und nicht nur aus stroh oder bampusmatten besteht. bald werden wir fuendig und nachdem wir etwas gegessen haben hauen wir uns an den strand, der hier echt schoen und sauber ist. das einzige was ein bisschen stoehrt, sind die strandverkaeufer, die im minutentackt, cd's, ketten oder tuecher verkaufen wollen.
24.nov.:
nachdem wir aufgestanden sind und nachdem wir 3 stunden in einem lokal gesessen sind und ueber gott und die welt geredet haben, beschliessen wir dann doch ein bisschen was zu tun und so wandern wir ueber den strand und einige kleine wege, richtung sueden, wo es einen weiteren strand gibt. dieser ist auch voll nett und wesentlich ruhiger. bis um 17.00 lassen wir es uns mit einem buch, dem meer und der sonne gut gehen, bevor wir wieder heimwerts wandern.
25.nov.:
heute sind wir von palolem, ins 10km noerdlich gelegene agondo gezogen. nachdem wir uns 3 unterkuenfte angeschaut haben, wurden wir beim 4. guesthous fuendig. nach dem mittagessen und einer kurzen pause gehe ich dann alleine zum strand, um zu schreiben und zu lesen. ich sitze noch nicht lange dort als ich in einiger entfernung eine kuh-herde auf mich zuwandern sehe. da die indischen kuhe eher entspannt sind, denke ich mir nichts dabei und lese weiter. als jedoch 26 kuehe (ich habs gezaehlt) ploetzlich um mich stehen und eine schon so tut als wolle sie mich mit dem kopf wegrempeln, bekomme ich es dann doch mit der angst zu tun und mache ihnen platz. hierbei ist zu sagen dass der strand sicher 100 meter breit ist und sie eigentlich genuegend platz gehabt haetten.
agonda ist uebrigens ein echt netter ort. er wikt noch recht verschlafen im vergleich zu palolem und die atmosphaere ist echt nett. vermutlich werden wir den restlichen nov. hier verbringen und dann erst weiter richtung norden ziehen. (das klingd jetzt so als waere das noch voll lang bis dahin *lach*)
Sonntag, 22. November 2009
hampi, eine stadt zum traeumen
heute machen wir unsere erste wanderung, in die ruinenstadt von hampi. es ist so unglaublich schoen hier, dass man es kaum beschreiben kann. riesege runde steine, tuermen sich zu huegeln auf und bilden manchem richtige tuerme. dazwischen ist wieder viel gruen und in dieser, eh schon unecht wirkenden kulisse, sind die ruienen eingebettet. wir wandern durch die weitlaeufige lanschaft und koennen von einem huegel aus, die untergehende sonne beobachten. es ist schwer, das gefuehl zu beschreiben, das ich in dem moment hatte aber ich wuerde sagen ich bin mir einerseits ganz klein voergekommen und andererseits habe ich mich unglaublich frei gefuehlt. alles in allem war das sicher einer der schoensten tage, die ich in indien verbracht habe, auch wenn nichts wirklich aufregendes passiert ist.
21.nov
heute machen wir uns mit dem fahrad auf den weg. gestern waren wir ja, in dem teil von der ruinenstadt, die frueher das spirituelle zentrum war und heute fahren wir in den teil, der dem koenig und der koenigin gehoert hat. es ist zwar etwas anstrengend ohne gangschaltung ueber die vielen huegel zu fahren aber es lohnt sich. wir besichtigen einige tempel und koenigliche bauten und lernen dann eine sehr nette schweizerin kennen, die auch schon eine aufregende reise hinter sich hat. gemeinsam schauen wir uns dann noch die restlichen bauten an und gehen dann in ein echt nettes lokal mittagessen, wo wir ca 3 stunden sitzen und plaudern. zum sonnenuntergang verabreden wir uns wieder und abendessen gehen wir auch gemeinsahm.
22.nov
heute uebersiedeln wir nach hospet, da unser zug, morgen um 6.30 in der frueh von hier aus geht und der weg von hampi nach hospet, doch einige zeit dauert. mit dem bus geht es als noch hospet, wo wir uns ein hotel suchen und kurz darauf fahren wir wieder nach hampi retour, wo wir uns um 13.00 mit der schweizerin (von gestern) zum mittagessen verabredet haben. wir schlagen uns erstmahl so richtig die baeuche voll und machen dann eine bootsfahrt am fluss. hierbei handelt es sich aber nicht um irgendein boot, sondern um ein rundes ruderboot aus bambus. sehr entspannt gleiten wir ueber das ruhige wassen und steigen dann bei einem tempel aus, von demaus wir zurueck gehen. um 17.00 verabschieden wir uns von andrea und um ca. 17.30 muessen wir hampi leider den ruecken kehren. morgen geht es weiter nach goa, auf das ich auch schon sehr gespannt bin. man hoert einfach so viel unterschiedliches darueber, dass man eigentlich selbst hinfahren und sich seine eigene meinung bilden muss. bei der fahrt von hampi nach hospet, verabschiedet sich hampi noch mit einem wunderschoehnen sonnenuntergang.
Donnerstag, 19. November 2009
bangalore die 2. und die reise nach hampi
17.nov.
heute fahren wir, in den absolut bezaubernden, botanischen garten, von bangalore. nachdem wir uns durchs strassengetuemmel der stadt gekaempft haben, um zu einem mc donalds zu kommen, ist der garten der perfeckte ausgleich. es gibt einen see mit vielen voegeln, einen riesigen baum, der absolut genial ausschaut, ein glashaus das irgendwie an schoenbrunn erinnert und generell ist der park sehr schoen und gepflegt. nachdem wir sicher 2 stunden herumgewandert sind, fahren wir aber wieder ins hotel und lassen es fuer heute bleiben.
18.nov.
der letzte tag in bangalore und endlich schaffen wir es zum bullentempel zu fahren. gott sei dank haben wir uns beim ersten mal nicht angestellt, weil so besonders is das ganz auch wieder nicht. nachdem wir uns den riesigen stein bullen angeschaut haben, fahren wir wieder heim und verbringen die zeit bis 20.00 damit fern zu schauen, zu lesen und zu packen. nach dem abendessen (zu dem wir die grossen rucksaecke schon mitgenommen haben) machen wir uns auf den weg, dur den regen, zum bahnhof. dort muessen wir dann noch ein weilchen warten, bis wir um 22.50 den zug besteigen koennen. im zug ist dann ein ziemliches gedraenge und die inder werden etwas muehsahm mit ihrer ungeduld. ich hab immer gedacht die sind so entspannt....irrtum! ueberall draengen sie sich vor und wenn irgendwo etwas nicht weiter geht, werden sie ganz unruhig. nachdem wir uns durch den gang schieben haben lassen, finden wir uns zwischen 4 entzueckenden nonnen wieder. die nonnen beginnen gleich mit uns zu plaudern und sind echt sehr nett. um 11.30 ist dann licht aus. so schaukeln und rattern wir durch die nacht, waerend irgendwo im wagon ein baby bruellt (gott sei dank gibt es ohropax!).
19.nov.
um 7.00 verabschieden sich die nonnen und da der zug etwas verspaetung in deren station hat, rechnen wir damit, dass wir noch ca. 1 bis 1 1/2 stunden fahren werden. eine halbe stunde spaeter haelt der zug wieder in einem bahnhof. voellig entspannt bleiben wir auf unseren pritschen liegen und schauen zu, wie der zug sich lehrt. irgendwie kommt mir das ganze dann aber doch etwas komisch vor und deshalb fragt matthias einen mann, wie die station denn heisst (es gibt keine durchsagen, wie in oesterreich). als der mann meint dass sie hospet heist, geraten wir leicht in panik. wir spingen von den pritschen, schmeissen uns die rucksaecke auf den ruecken und stuermen noch rechtzeitig aus dem zug, bevor dieser weiter nach hubli faehrt. vom bahnhof wollen wir dann zum busbahnhof gehen und dort den bus nach hampi nehmen, der 8rs kostet. unterwegs wollen uns etliche rickshawfahrer fuer 80rs nach hampi bringen und natuerlich schlagen wir ab. aus irgendeinem grund, kommt dann aber einer der uns tatsaechlich, von sich aus, fuer 20rs ins 13km entfernte hapi kutschiert. somit zahlen wir fast so wenig wie mit dem bus und sind zusaetzlich schneller am ziel. in hampi selber gabelt uns dann wieder ein besitzer eines guesthous auf und da alles ganz nett ausschaut und es auch eine dachterasse gibt, von der aus man die genialen felsformationen der umgebung sehen kann, nehmen wir das zimmer. nachdem wir den fehlenden schlaf der nacht aufgeholt haben, machen wir uns auf die suche nach etwas essbahren und finden ein nettes lokal, mit blick auf den fluss und die riesigen steinhaufen. anschliessend buchen wir gleich unser zugticker nach goa, fur den 23. und verbringen den restlichen nachmittag mit lesen und tagebuch schreiben.
Montag, 16. November 2009
bangalore
heute ist shopping angesagt. bangalore hat einige echt nette geschaefte und einkaufszentren, mit sachen die auch uns gefallen. hierbei ist zu sagen das die inder in der regel einen etwas anderen modegeschmack haben als europaeer. irgendwie hinken die da einige jahre hinterher.
jedenfalls verbringen wir den grossteil des tages auf den einkaufsstrassen und einkaufszentren rund um die mg-road.
15.nov.:
zu mittag geht es wieder zur mg-road und anschliessend in einen grossen park, ganz in der naehe. das wetter ist allerdings nicht so toll und deshalb verzupfen wir uns bald wieder ins hotel. abgesehen davon bin ich nicht ganz fitt (bissi kopfschmerzen und muede).
16.nov.:
und auch heute fahren wir wieder zur mg-road. zuerst was essen, dann ins touristenbuero. anschliessend fahren wir mit dem buss zum bullentempel. wir wissen zwar ,dass dort ein fest ist, aber mit dem ansturm haben wir nicht gerechnet. da ich heute total neben mir stehe und mit der situation irgendwie ueberfordert bin. lassen wir das mit dem tempel (bei dem wir uns sicher 1-2 stunden anstaellen haetten muessen) bleiben und fahren wieder ins hotel, wo ich ziemlich arge kopfschmerzen bekomme. endweder es liegd am smog in der stadt oder ich weiss auch nicht.
allgemein:
wir haben zwar nicht so viel in den letzten tagen unternommen (sehenswuerdigkeiten angeschaut) aber wir sind viel herum gewandert und haben die stadt auf uns wirken lassen. diese ist so ganz anders als alle anderen staedte in denen wir in indien waren. sie ist viel moderner. das sieht man sofort ,wenn man sich die leute anschaut und vorallem die frauen und maedchen. die sind hier alle mit jeans und t-shirt unterwegs und wirken wesentlich selbstbewuster als sonst. bangalore ist ausserdem ueberraschend gruen. alleine der park in dem wir am 15. waren ist riesig und fuer indische verhaeltnisse recht gut gepflegt.
trotz aller moderne, sind wir aber auch hier wieder ein aufmerksahmkeitsmagnet. wir werden staendig angestarrt und ich hatte schon einige male angst, dass irgendwer, wegen uns, einen unfall baut oder irgendwo reinrennt. am schlimmsten sind die motoradfahrer die uns sehen und ueberhaubtnicht auf die strasse achten, sondern uns anstarren (und trotzdem weiter fahren). dazu ist zu sagen, dass man den indischen verkehr nicht mit dem oesterreichischen vergleichen kann. viel mehr autos, viel mehr fussgaenger die ueber die stasse laufen, viel viel viel kaotischer. irgendwie fahrt hier jeder wo und wie er will.
Freitag, 13. November 2009
by by munar, hallo bangalore!
heute machen wir unsere zweite tour in die umgebung von munar. mit uns im bus fahren noch eine franzoesin, eine kanadierin und eine vietnamesin die in paris lebt. alle 3 sind sehr nett und es scheint eine echt netter ausflug zu werden. wir besichtigen einige wasserfaelle, schauen bei der tee-ernte zu und nach dem mittagessen fahren wir ins chinnar-reserwart, in dem bisons, elefanten und pumas leben. wir machen eine kleine wanderung durch das gebiet und "entdecken" dann sogar ein paar elefanten und bisons. die sind aber so weit weg, dass man sie nur als braunen punkt erahnen kann. ein bisschen enttaeuschend aber wir haben zumindest welche gesehen. nach der wanderung geht es aber auch schon wieder zurueck nach munar, wo wir den abend gemuetlich ausklingen lassen.
12.nov.:
heute geht es weiter nach bangalore. unser bus geht allerdings erst um 16.30 und so schlagen wir die zeit bis zur abfahrt mit spazieren gehen, herumsitzen und plaudern und internetrecherchen tot. um 16.30 beginnt dann die laengste busfahrt, die wir auf dieser reise je gemacht haben. mit einer essenspause (20.00) und einer pinkelpause (4.00) brauchen wir 13 stunden.
13.nov.:
um 6.00 erreichen wir, total fertig, bangalore. am weg haben wir zwar immer wieder kurz gedoest aber wirklich schlafen war bei dem platzmangel und dem geschaukle nicht moeglich. wir lassen uns von einem rickshaw-fahrer zu irgendeinem hotel brigen, in dem wir mal bis 12.00 schlafen. nachdem wir uns fertig gemacht haben, fahren wir zur mg-road. das ist eine der hauptstrassen bangalores. dort suchen wir ein tourismusbuero, wo wir uns eine karte geben lassen und uns ein bisschen ueber die stadt informieren. die nette dame erklaert uns auch gleich, wo wir bahn-tickets bekommen und so machen wir uns gleich auf den weg zum reservierungsbuero. am weg dort hin, entdecken wir aber dann einen mc donalds, den wir sofort stuermen. nach einem leckeren mittagessen geht es weiter zum ticket kaufen. in dem buero, das uns die dame im tourismusbuero gesagt hat, ist extrem viel los und so beschliessen wir direckt zum bahnhof zu fahren, wo es eigenen touristenschalter gibt. dort ist dann wirklich alles recht rasch erledigt und wir koennen uns auf die suche nach einem billigerem hotel machen. auch hier werden wir bald fuendig. unglaublich wie schnell und unkompliziert das alles gegangen ist!
kurze geschichte am rande: ich hab mir vor ein paar tagen eine seidenbuse in cochin gekauft, die ich heute das erste mal an hatte. diese hat einen eher weiten ausschnitt und ich hab nicht damit gerechnet was fuer ein aufsehen das hier erregt. der matthias hat sich so geschaemt und hat gemeint, wenn ich diese bluse nochmal anziehe, geht er nichtmehr mit mir vor die tuere. in wien haette das warscheinlich keine sau interessiert. naja, die bluse wird den rucksack wohl nicht mehr verlassen, bis wir in wien sind.
Montag, 9. November 2009
auf auf in die berge!!!
in der frueh packern wir unsere sachen und fahren mit einer rikscha nach ernakulam, zum busbahnhof. von dort fahren wir 5 stunden, ueber holprige strassen, in einem ekelhaften bus, nach munar. dieses liegt in den bergen und auf der fahrt hat man immer wieder das gefuehl, dass man aussteigen und den bus ueber die steigungen schieben muss. schlussendlich kommen wir dann doch in munar an und finden dann auch bald ein hotel. ich wuerde es einen traum in pink und rosa nennen. wenn man das gebaede von aussen betrachtet, koennte man meinen, augen-krebs zu bekommen.
nach unserer ankunft (5.00) sind wir so erschoepft, dass wir nur noch essen gehen und den restlichen abend im zimmer verbringen.
9.nov.:
um euch die einzelheiten dieses ereignisslosentages zu erspahren, hier im schnell durchlauf: lange geschlafen, im touristenbuero 2 touren gebucht, essen gegangen, ins hotel gegangen, gelesen, in die stadt gewandert, ins internetcafe gegangen, essen gegangen, ins hotel gegangen, gelesen, ferngeschaut, schlafen gegangen;
die stadt munar ansich ist nicht sonderlich schoen aber die umgebung ist der hammer. berge, huegel, alles sehr gruen, viele tee-plantagen und wasserfaelle....echt schoen. leider kann man das vom wetter nicht behaupten.
10.nov.:
um 10 beginnt unsere erste tour. wir fahren mit einem mini-bus zuerst zwei weitere pasagiere abholen und dann ist unsere erste richtige station, ein baum in dem etliche bienen-nester haengen. schaut echt cool aus.
weiter geht es zum elefantenreiten. eigentlich halte ich von soetwas ja ueberhaubt nichts, aber irgendwie hat es mich dann doch gejuckt, obwohl mir die tiere voll leid getan haben (keine ahnung warum ichs gemacht hab). also besteigen matthias, ich und ein mann aus indien (der auch bei unserer tour mitmacht) einen dieser riesen. kurz zusammengefasst. es war umbequem, ich hatte staendig angst dass ich runterfalle und ausser das es geschaukelt hat, hab ich nichts davon mitbekommen, dass ich auf einem elefanten sitze, weil ich nur den ruecken vom matthias gesehen habe. alles in allem also ein reinfall und es war sicher das letzte mal, dass ich sowas gemacht habe.
weiter geht es dann zu zwei stauseen mit dazugehoerigem staudamm und zur top-station, von woaus wir zuminsestens kurz eine nette aussicht ueber die umliegenden berge und tee-plantagen haben. wie schon gesagt, nur kurz, denn dann bilden die wolken eine dichte nebelwand und man sieht kaum noch etwas.
auch heute ist das wetter wieder eher mies und so beginnt es nach dem mittagessen, stark zu regnen. eigentlich waere unsere tour in ein naturschutzgebiet gegangen, wo es wilde ziegen gibt aber da es so stark regnet, fahren wir ins absolut anstrengende und uninteressante tee-museum. anstrengend, weil ungefaer 100 leute in einem winzigen raum waren und es nur noch eng und muehsahm war. uninteressant, weil man von den erklaerungen eh nichts verstanden hat weil es so laut war und gesehen hat man auch nicht viel weil so viele leute sich herumgedraengt haben.
naja was soll man machen? ich hoffe dass die morgige tour besser wird. voraussetzung dafuer ist allerdings, dass die strassen dem weiteren regen standhalten. auf unserer heutigen fahrt haben wir etliche erdrutsche und unterspuehlte strassen gesehen.
Samstag, 7. November 2009
cochin
die letzten tage haben wir im absolut bezaubernden fort cochin verbacht. das ich die altstadt von cochin und die ist echt voll nett. nachdem uns ein typ, bei unserer hotelsuche, aufgegabelt hat und uns ueberredet hat in sein homestay mitzukommen, sind wir absolut pos. ueberrascht. wir bekommen ein voll nettes zimmer mit gemeinschafts-wohnzimer und balkon fuer 400rs pro nacht (ca. 5 euro).
am ersten tag sind wir nur ein bisschen herumgewandert und mussten dann wieder ins hotel, weil es zu regnen begonnen hat.
am zweiten tag, sind wir zuerst im juedischen-viertel fruehstuecken gegangn und sind anschliessend nach ernakulam gefahren (mit der faehre), was der neue teil von cochin ist. dieser hat wesentlich weniger scharm und so fahren wir, nach einem kleinen spaziergang wieder zurueck nach fort cochin.
am dritten tag sind wir am vormittag im zimmer geblieben und nach dem mittagessen haben wir uns fort cochi noch ein bisschen angeschaut und waren dann bei den chinesischen fischernetzen (waere jetzt zu kompliziert die zu beschreiben aber entweder der matthias stellt ein fofo online oder ihr koennt euch bilder auf goggel anschauen). ich war dann noch ein bisschen schoppen und hab viel zu viel geld ausgegeben.
leider war in den letzten 3 tagen das wetter nich sonderlich schoen (bewoelkt und immer wieder regen. trotzdem sehr heiss und schwuehl) aber die stimmung war ganz komisch. einerseits war es sehr warm und andererseits hat es fast herbstlich gewirkt. der regen, der nebel und die viele kraehen haben sicher dazu beigetragen.
morgen werden wir weiter nach munar ziehen.
Mittwoch, 4. November 2009
backwaters
in der frueh fahren wir mit dem bus von trivandrum nach kollam. dort findet sich schnell ein guesthous und nach einer kurzen verschnaufpause und einem kleinen mittagessen, fahren wir zu einem der touristenbueros um uns ueber die moglichkeiten zu erkundigen, die man hat, wenn man die backwaters erkunden will. die backwaters sind ein grossteil natuerlich entstandenes kanalsystem das sich paralell zum meer, ueber viele kilometer erstreckt.
ziemlich schnell ist klar dass wir mit einem hausboot fahren wollen und nach einigem hin und her buchen wir eine tour die rund um alleppez geht. wir werden morgen mit einem auto in die naehe von diesem ort gebracht und verbringen dann 22 stunden auf dem hausboot. wir werden dort essen, schlafen, duschen....bin schon echt gespannt. so richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht. als wir uns fuer die erwaehnte tour entschieden haben, meint die frau im buero noch, dass es eine tour durch die ganz kleinen kanaele gibt, die in 15 minuten los geht und die ca 4 1/2 stunden (mit bus fahrt) dauern wird. da wir eh nicht wissen was wir sonst machen soll, buchen wir diese tour auch gleich und sitzen 15 minuten staeter, mit einem amerkanischen paar (beide ueber 70) zwei englaendern und einem schotten im bus. dieser faehrt fast eine stunde zum boot, das ausschaut wie ein grosses kanu und mit einer langen lanze angetrieben wird. dort stoesst noch ein indisches paar zu uns, das seit langem in englind lebt. als alle ins boot gekraxelt sind, beginnt die fahrt durch die kanaele. wir fahren vorbei an palmen, bananen, ananas, hibiskus, pfeffer, mimosen....frauen die ihre waesche im wasser waschen, winkenden kindern, maennern die neue boote bauen, schlangen, voegeln die ausschauen wie adler, fisch- und schrimpfarmen. bei einem unserer kurzen stops, bekommen wir kokusnuessen zum trinken. ich hab ja in thailand schon eine probiert und war garnicht begeistert und auch diesmal hat sich der genuss sehr in grenzen gehalten. ich bin mit dieser meinung aber nicht alleine. alle westler auf dem boot haben mir zugestimmt und wir waren uns einig dass es einfach nicht wie "bounty" schmeckt. am ende der tour hat der matthias noch kurz das boot steuern duerfen und dann wars auch schon wieder aus.
3.nov.:
in der frueh werden wir vom auto abgeholt und zum hausboot gebracht. dieses ist der hammer. es ist riesig und wir haben eine terasse mit esstisch und gemuetlichen sesseln, ein schlafzimer und ein voll ausgestattetes badezimmer. alles echt schoen und sauber. unser kapitaen ist en echt netter und der koch, der auch mit faehrt wirkt auch ganz nett, wobei der eher wenig redet (ich vermute dass er nicht gut englisch spricht).
kuz nachdem wir an bord gegangen sind bekommen wir unser koestliches mittagessen und sitzen anschliessend auf der ueberdachten terasse und lassen die lanschaft an uns vorueber ziehen. es ist herrlich ruhig und sehr entspannend. um ca 17.30 legen wir an und um 19.00 gibt es abendessen (wieder sehr lecker). wir sitzen noch eine weile auf der terasse, bevor wir uns ins bett legen, von dem aus wir das wasser und den mond sehen koennen (echt sehr nett).
4.nov.:
in der frueh um 8.00 gibt es fruehstueck und kurz darauf legen wir wieder ab. nach ca. 1 1/2 stunden fahrt erreichen wir alleppey. nachdem wir uns von unserer krew verabschiedet haben fahren wir mit einer rikscha in die stadt wo wir gleich ein hotel finden. unser kapitaen hat uns erzaelt dass heute ein schlangen-boot-rennen in alleppey stadtfindet, zu dem wir anschliessend fahren. es ist zwar ganz nett, den booten zuzuschauen, die von ca 100 maennern gerudert werden aber es ist so heiss, dass wir uns bald wieder ins hotel aufmachen, wo wir die zeit bis zum abendessen verbringen.
Sonntag, 1. November 2009
bitte einmal paradies!!!
am 28. ging es mit dem flugzeug, ab auf die malediven. gelandet sind wir auf einer insel, auf der ausser dem flughafen, nichts ist. von dortaus gings mit dem boot zu unserem resort (embudu villag resort). das resort erstreckt sich ueber die gesammte insel, allerdings ist die so klein, dass man sie in 10 minuten einmal umrundet hat. die insel ist voll bewachsen mit palmen, das wasser rundherum ist tuerkie-blau und glasklar und der sand am strand so weiss dass es in den augen fast weh tut. (sagt glaub ich eh schon alles. wem das nicht reicht soll sich die fotos im album vom matthias anschauen)
wir haben insgesamt 3 naechte dort verbracht und eigentlich nichts anderes gemach als: am strand zu liegen, schnorcheln zu gehen (soooo viele fische und korallen und sogar kleine haie gibt es), am balkon zu sitzen, zu lesen, spazieren zu gehen und gaaaaaaanz viel zu essen. 3 mal am tag gab es ein buffet das keine wuensche offen gelassen hat. zumindest bei mir nicht. ich vermisse in letzter zeit das oesterreichische essen ja sehr und dort gab es endlich wieder sachen die geschmeckt haben wie daheim. sooooo gut!!! (und jetzt schmeckt auch das indische essen wieder besser)
nachdem wir 4 tage so gut wie nichts gemacht haben, geht es dann am 31. wieder richtung indien. mit einiger verspaetung landen wir wieder in trivandrum, wo wir uns ein hotel organisieren und bald schlafen gehen
1.nov.
genau heute vor 3 monaten hat unsere reise behgonnen!!!
am vormittag schauen wir uns den zoo und den bothanischen garten an und gehen anschliessend koestlich essen. den nachmittag verbringen wir dann lesend/fernschauend/schlafend im zimmer. scheinbar muessen wir uns wieder an den lerm und die hektik in indien gewoehnen. auf "unserer" insel war es ja so ruhig und entspannt. ausserdem haben wir uns schon ein bisschen schlau gemacht wie wir morgen weiter kommen. langsahm aber doch geht es jetzt richtung norden.
