8.nov.:
in der frueh packern wir unsere sachen und fahren mit einer rikscha nach ernakulam, zum busbahnhof. von dort fahren wir 5 stunden, ueber holprige strassen, in einem ekelhaften bus, nach munar. dieses liegt in den bergen und auf der fahrt hat man immer wieder das gefuehl, dass man aussteigen und den bus ueber die steigungen schieben muss. schlussendlich kommen wir dann doch in munar an und finden dann auch bald ein hotel. ich wuerde es einen traum in pink und rosa nennen. wenn man das gebaede von aussen betrachtet, koennte man meinen, augen-krebs zu bekommen.
nach unserer ankunft (5.00) sind wir so erschoepft, dass wir nur noch essen gehen und den restlichen abend im zimmer verbringen.
9.nov.:
um euch die einzelheiten dieses ereignisslosentages zu erspahren, hier im schnell durchlauf: lange geschlafen, im touristenbuero 2 touren gebucht, essen gegangen, ins hotel gegangen, gelesen, in die stadt gewandert, ins internetcafe gegangen, essen gegangen, ins hotel gegangen, gelesen, ferngeschaut, schlafen gegangen;
die stadt munar ansich ist nicht sonderlich schoen aber die umgebung ist der hammer. berge, huegel, alles sehr gruen, viele tee-plantagen und wasserfaelle....echt schoen. leider kann man das vom wetter nicht behaupten.
10.nov.:
um 10 beginnt unsere erste tour. wir fahren mit einem mini-bus zuerst zwei weitere pasagiere abholen und dann ist unsere erste richtige station, ein baum in dem etliche bienen-nester haengen. schaut echt cool aus.
weiter geht es zum elefantenreiten. eigentlich halte ich von soetwas ja ueberhaubt nichts, aber irgendwie hat es mich dann doch gejuckt, obwohl mir die tiere voll leid getan haben (keine ahnung warum ichs gemacht hab). also besteigen matthias, ich und ein mann aus indien (der auch bei unserer tour mitmacht) einen dieser riesen. kurz zusammengefasst. es war umbequem, ich hatte staendig angst dass ich runterfalle und ausser das es geschaukelt hat, hab ich nichts davon mitbekommen, dass ich auf einem elefanten sitze, weil ich nur den ruecken vom matthias gesehen habe. alles in allem also ein reinfall und es war sicher das letzte mal, dass ich sowas gemacht habe.
weiter geht es dann zu zwei stauseen mit dazugehoerigem staudamm und zur top-station, von woaus wir zuminsestens kurz eine nette aussicht ueber die umliegenden berge und tee-plantagen haben. wie schon gesagt, nur kurz, denn dann bilden die wolken eine dichte nebelwand und man sieht kaum noch etwas.
auch heute ist das wetter wieder eher mies und so beginnt es nach dem mittagessen, stark zu regnen. eigentlich waere unsere tour in ein naturschutzgebiet gegangen, wo es wilde ziegen gibt aber da es so stark regnet, fahren wir ins absolut anstrengende und uninteressante tee-museum. anstrengend, weil ungefaer 100 leute in einem winzigen raum waren und es nur noch eng und muehsahm war. uninteressant, weil man von den erklaerungen eh nichts verstanden hat weil es so laut war und gesehen hat man auch nicht viel weil so viele leute sich herumgedraengt haben.
naja was soll man machen? ich hoffe dass die morgige tour besser wird. voraussetzung dafuer ist allerdings, dass die strassen dem weiteren regen standhalten. auf unserer heutigen fahrt haben wir etliche erdrutsche und unterspuehlte strassen gesehen.
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