2.nov.:
in der frueh fahren wir mit dem bus von trivandrum nach kollam. dort findet sich schnell ein guesthous und nach einer kurzen verschnaufpause und einem kleinen mittagessen, fahren wir zu einem der touristenbueros um uns ueber die moglichkeiten zu erkundigen, die man hat, wenn man die backwaters erkunden will. die backwaters sind ein grossteil natuerlich entstandenes kanalsystem das sich paralell zum meer, ueber viele kilometer erstreckt.
ziemlich schnell ist klar dass wir mit einem hausboot fahren wollen und nach einigem hin und her buchen wir eine tour die rund um alleppez geht. wir werden morgen mit einem auto in die naehe von diesem ort gebracht und verbringen dann 22 stunden auf dem hausboot. wir werden dort essen, schlafen, duschen....bin schon echt gespannt. so richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht. als wir uns fuer die erwaehnte tour entschieden haben, meint die frau im buero noch, dass es eine tour durch die ganz kleinen kanaele gibt, die in 15 minuten los geht und die ca 4 1/2 stunden (mit bus fahrt) dauern wird. da wir eh nicht wissen was wir sonst machen soll, buchen wir diese tour auch gleich und sitzen 15 minuten staeter, mit einem amerkanischen paar (beide ueber 70) zwei englaendern und einem schotten im bus. dieser faehrt fast eine stunde zum boot, das ausschaut wie ein grosses kanu und mit einer langen lanze angetrieben wird. dort stoesst noch ein indisches paar zu uns, das seit langem in englind lebt. als alle ins boot gekraxelt sind, beginnt die fahrt durch die kanaele. wir fahren vorbei an palmen, bananen, ananas, hibiskus, pfeffer, mimosen....frauen die ihre waesche im wasser waschen, winkenden kindern, maennern die neue boote bauen, schlangen, voegeln die ausschauen wie adler, fisch- und schrimpfarmen. bei einem unserer kurzen stops, bekommen wir kokusnuessen zum trinken. ich hab ja in thailand schon eine probiert und war garnicht begeistert und auch diesmal hat sich der genuss sehr in grenzen gehalten. ich bin mit dieser meinung aber nicht alleine. alle westler auf dem boot haben mir zugestimmt und wir waren uns einig dass es einfach nicht wie "bounty" schmeckt. am ende der tour hat der matthias noch kurz das boot steuern duerfen und dann wars auch schon wieder aus.
3.nov.:
in der frueh werden wir vom auto abgeholt und zum hausboot gebracht. dieses ist der hammer. es ist riesig und wir haben eine terasse mit esstisch und gemuetlichen sesseln, ein schlafzimer und ein voll ausgestattetes badezimmer. alles echt schoen und sauber. unser kapitaen ist en echt netter und der koch, der auch mit faehrt wirkt auch ganz nett, wobei der eher wenig redet (ich vermute dass er nicht gut englisch spricht).
kuz nachdem wir an bord gegangen sind bekommen wir unser koestliches mittagessen und sitzen anschliessend auf der ueberdachten terasse und lassen die lanschaft an uns vorueber ziehen. es ist herrlich ruhig und sehr entspannend. um ca 17.30 legen wir an und um 19.00 gibt es abendessen (wieder sehr lecker). wir sitzen noch eine weile auf der terasse, bevor wir uns ins bett legen, von dem aus wir das wasser und den mond sehen koennen (echt sehr nett).
4.nov.:
in der frueh um 8.00 gibt es fruehstueck und kurz darauf legen wir wieder ab. nach ca. 1 1/2 stunden fahrt erreichen wir alleppey. nachdem wir uns von unserer krew verabschiedet haben fahren wir mit einer rikscha in die stadt wo wir gleich ein hotel finden. unser kapitaen hat uns erzaelt dass heute ein schlangen-boot-rennen in alleppey stadtfindet, zu dem wir anschliessend fahren. es ist zwar ganz nett, den booten zuzuschauen, die von ca 100 maennern gerudert werden aber es ist so heiss, dass wir uns bald wieder ins hotel aufmachen, wo wir die zeit bis zum abendessen verbringen.
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