Montag, 14. Dezember 2009

das letzte mal goa oder anjuna und candolim

8.-14.dez.:
wirklich viel zu berichten gibt es noch imme nicht. im moment machen wir einfach urlaub. ich versuche noch ein bisschen farbe zu bekommen und so viel sonne wie moeglich in mir zu speichern, damit ich das kalte wetter in oesterreich besser aushalte (ich hoffe nur mein plaan geht auf). mitlerweile sind wir in candolim und davor waren wir in anjuna. anjuna ist zwar die beruhmte partyhochburg von goa, aber wirklich geile partys haben wir dort auch nicht gefunden. naja, sonst war der ort ganz nett und damit uns nicht fad geworden ist, haben wir am flohmarkt kraeftig eingekauft und sind auf einem verlassenen huegel von der polizei gefilzt worden. um ehrlich zu sein wurde nur der matthias gefilzt. das ist sicher weil er so kriminell ausschaut *lach*. natuerlich haben sie nichts gefunden und sind wieder von dannen gezogen. am 12.dez. sind wir dann von anjuna nach candolim uebersiedelt. dies ist unser letzter stop in goa, bevor es weiter nach mumbai geht und wir sind in der aergsten touristenstadt gelandet. is aber trotzdem ganz nett. gestern waren wir dann noch in panaji und haben uns die altstadt und die kirche angeschaut. heute und morgen werden sicher noch zwei eher gemuetliche tage und am 16. zu mittag heisst es dann fuer mich schon "ab nach mumbai" (der matthias faehr morgen schon mit dem zug).
ich werde jedenfalls meine letzten 2 tage an der sonne und am meer geniessen, bevor es zuerst ins hecktische mumbai und dann ins kalte wien geht.

Montag, 7. Dezember 2009

goa goa goa oder benaulim, colva und vogator

1.dez.-7.dez:
da wir in den letzten tagen nicht sehr viel gemacht haben ausser zu lesen, am strand zu liegen und zwischendrinn ein bisschen zu schlafen und zu essen, gibt es nicht viel zu berichten.
wir haben unsere zeit in den orten benaulim, colva und vagator verbracht. zwischen diesen orten gab es einige angenehme und einige sehr unangenehme fahrten mit dem bus und am ende waren wir immer gluecklich heil an den zielorten angekommen zu sein.
erwaehnenswert ist sicher noch unser ausflug am sa. zum nacht markt in apora. eigentlich waeren wir ja gerne mit dem bus dort hin gefahren aber dieser faehrt nur bis anjuna (von dort sind es ca 3 km zum nachtmarkt). von dort haben wir dann versuch eine rickshaw zu bekommen, was sich als nicht so einfach herausgestellt hat. die fahrer haben naemlich entweder die exisistenz des nachtmarktes bestritten (keiner weiss genau warum) oder sie wollten vollkommen unangemessene preise. also boschlossen wir, einfach zu fuss zum markt zu gehen. eine frau hat uns den weg erklaert und unterwegs haben wir noch ein finnischen paar getroffen, die uns begleitet haben (aber genauso wenig ahnung hatten wie wir). wie schon gesagt, es handelte sich um einen nachtmarkt und demnach war es schon dunkel als wir unsere wanderung begannen. anfangs ging es noch ueber groessere strassen, die aber mit der zeit immer kleiner wurden und auch die haeuser am strassenrand lichteten sich. langer rede kurzer sinn, irgendwann sind wir mitten im wald gewesen und es war echt finster (wenn man die taschenlampen abgeschalten hat). total mutig oder total dumm, sind wir trotzdem weiter und tatsaechlich, wir sind beim nachtmark angekommen. der war dan richtig cool und ich konnte fast all meine weihnachtsgeschenke einkaufen. der matthias hat zwar gemeint dass es dort nur "tussi- und hippiescheisse" gibt aber was weiss der schon! bei der heimfahrt haben wir uns dann ein taxi bis anjuna, mit 2 norwegern geteil und sind von dort dann wieder zu fuss nach vagator gegangen. dieser weg hat wenigstens nicht durch einen dunklen wald gefuert.
in der zwischenzeit hat matthias sein zug- und ich mein fluticket nach mumbai organisiert und es wird uns immer bewusster das es nicht mehr lange dauert bis zum 19.dez. naja, ein bisschen goa(ich bis 16. und matthias bis 15.dez) und ein ganz klein bisschen mumbai stehen uns ja noch bevor und so traurig ich darueber bin, dass diese reise sich seinem ende neigt, so froh bin ich auch, all die lieben menschen in oesterreich bald wieder zu sehen.

Montag, 30. November 2009

goa die 2. oder argonda, benaulim und old goa

26.nov-28.nov.:
drei tage die eigentlich sehr gleich ausgeschaut haben und das war auch gut so. wir haben immer lange geschlafen, waren dann fruehstuecken und sind meistens noch, bis die aergste hitze vorbei war, irgendwo beim guesthous geblieben und dann ging es mit nem buch, ab zum strand. am abend wurde in unserem guesthous immer ein open-air-kino veranstaltet, bei dem wir auch jeden tag waren. klingt zwar recht fad, war aber genau das was wir gebraucht haben.

29.nov.:
den tag beginne ich heute ganz frueh, denn gestern habe ich von der moeglichkeit erfahren, mit einer lehrerin, yoga am dach zu machen und das fuer nur 100rs (bisschen mehr als 1 euro). ich stehe also schon um 7.00 auf und bin eine halbe stunde spaeter fertig fuer yoga. da sich das ganze scheinbar noch nicht so richtig herumgespochen haben duerft, bin ich die einzige und bekomme privatunterricht. waerend das kleine dorf langsahm erwacht und es noch angenehm kuehl ist, machen wir yoga auf dem dach, von dem aus man vorwiegend palmen sieht. echt ein schoener start in den tag.
nach dem fruehstueck, holen wir unsere rucksaecke und machen uns per rickshwa auf ins ca 35km entfernte benaulim. eigentlich erwarten wir dort wieder etwas mehr leben vorzufinden als in agonda aber unsere vermutung bestaetigt sich nicht. ich habe sogar das gefuehl, dass hier noch weniger los ist als in agonda und die netten unterkuenfte sind zu allem uebel auch recht weit weg vom strand. naja, wir werden jetzt mal 3 naechte hier bleiben und dann schauen wir, wo es uns hinverschlaegt.
nachdem wir um 13.00 unser zimmer bezogen haben, bin ich total ko und schlaf erstmal bis 16.30. matthias macht sich in der zwischenzeit mit dem rad auf den weg und erkundet die umgebung und als ich um 17.00 zum strand komme, treffe ich ihn zufaellig dort. wirg gehen etwas trinken und auch gleich was essen. waerend matthias sein rad holt, gehe ich schon mal vor. nachdem ich schon einige zeit gegangen bin und er noch immer nicht daherkommt, beginne ich mich langsam zu wundern und als ich schon beim hotel bin (ca 10minuten vom strand) und er noch immer nicht da ist, mache ich mir schon ein bisschen sorgen. etwas beunruhigt mache ich mich also wieder richtung strand auf und als ich fast dort bin, kommt mir matthias, ohne rad entgegen. dieses hat er naemlich mit seinem super tollen zahlenschloss, das er extra fuer die reise gekauft hat, abgesperrt und jetzt bekommt er es nicht mehr auf. mit einem taschenmesser und der hilfe von 2 indern schaft er es aber dann denn duenen drat zu zerschneiden und wir koennen endlich nachhause.

30.nov.
heute heisst es wieder zeitig aus den federn und das obwohl wir beide ziemlich schlecht geschlafen haben. hilft aber alles nichts, wir haben uns naemlich mit andrea (der schweizerin, die wir in hampi kennengelernt haben) und einer freundin von ihr, um 10.00 in old goa verabredet. so stehen wir um 7.00 auf und wandern um 7.30 schon zum bus. dieser ist gedrueckt voll und ich bin dankbar, dass wir mit dem nur nach margao fahren muessen, das nicht so weit weg ist. dort steigen wir um und natuerlich muessen wir auch in diesem bus stehen (1 stunde), wobei das natuerlich nicht so schlimm ware, wenn da mehr stangen zum anhalten waeren und wenn nicht schon wieder eine frau im buss sitzen wuerde, die keine kontrolle ueber ihre magenfunktion hat. nach einer stunde haben wir es dann aber geschafft und treffen anrea und sibille. wir wandern durch die alten kirchen die in einer gepflegten parkanlage verteilt sind. wirklich nach einer alten stadt schaut das ganze allerdings nicht aus. (hab mir ehrlich gesagt, etwas anderes vorgestellt)
nachdem wir uns alles angeschaut haben, setzen wir uns noch in einem park, um zu plaudern. nach ca 30 minuten kommt ploetzlich eine schulklasse in unsere richtung, die mittagessen moechte, und sich dafuer ernsthaft, im kreis um uns herum setzen. da wir uns dadurch doch ein wenig unwohl fuehlen, ergreifen wir die flucht. nachdem wir uns von den beiden schweizerinnen verabschiedet haben, besteigen wir wieder einen total ueberfuellten bus und fahren nachhause, wo wir bei sonnenuntergang zu abendessen.

Donnerstag, 26. November 2009

ankunft in goa und die ersten tage dort

23.nov.:
heute heisst es frueh aufstehen. um 6.30 fahrt unser zug von hospet nach goa ab. ca 8stunden spaeter und mit einem schmerzenden hintern, erreichen wir margao. die reise ansich war nicht so toll und eher muehsam aber eine kurze strecke sind wir durch einen nationalpark gefahren und der war echt schoen. in margao tun wir uns dann mit einem deutschen paar zusammen und teilen uns ein taxi nach palolem. das liegd ziemlich im sueden von goa und ca. 45minuten spaeter kommen wir dort an. nachdem wir uns 2 huettenanlagen angeschaut haben, die es hier wie sand am meer gibt, beschliessen wir doch ein zimmer zu suchen das 4 stabiele waende hat und nicht nur aus stroh oder bampusmatten besteht. bald werden wir fuendig und nachdem wir etwas gegessen haben hauen wir uns an den strand, der hier echt schoen und sauber ist. das einzige was ein bisschen stoehrt, sind die strandverkaeufer, die im minutentackt, cd's, ketten oder tuecher verkaufen wollen.
24.nov.:
nachdem wir aufgestanden sind und nachdem wir 3 stunden in einem lokal gesessen sind und ueber gott und die welt geredet haben, beschliessen wir dann doch ein bisschen was zu tun und so wandern wir ueber den strand und einige kleine wege, richtung sueden, wo es einen weiteren strand gibt. dieser ist auch voll nett und wesentlich ruhiger. bis um 17.00 lassen wir es uns mit einem buch, dem meer und der sonne gut gehen, bevor wir wieder heimwerts wandern.
25.nov.:
heute sind wir von palolem, ins 10km noerdlich gelegene agondo gezogen. nachdem wir uns 3 unterkuenfte angeschaut haben, wurden wir beim 4. guesthous fuendig. nach dem mittagessen und einer kurzen pause gehe ich dann alleine zum strand, um zu schreiben und zu lesen. ich sitze noch nicht lange dort als ich in einiger entfernung eine kuh-herde auf mich zuwandern sehe. da die indischen kuhe eher entspannt sind, denke ich mir nichts dabei und lese weiter. als jedoch 26 kuehe (ich habs gezaehlt) ploetzlich um mich stehen und eine schon so tut als wolle sie mich mit dem kopf wegrempeln, bekomme ich es dann doch mit der angst zu tun und mache ihnen platz. hierbei ist zu sagen dass der strand sicher 100 meter breit ist und sie eigentlich genuegend platz gehabt haetten.
agonda ist uebrigens ein echt netter ort. er wikt noch recht verschlafen im vergleich zu palolem und die atmosphaere ist echt nett. vermutlich werden wir den restlichen nov. hier verbringen und dann erst weiter richtung norden ziehen. (das klingd jetzt so als waere das noch voll lang bis dahin *lach*)

Sonntag, 22. November 2009

hampi, eine stadt zum traeumen

20.nov.
heute machen wir unsere erste wanderung, in die ruinenstadt von hampi. es ist so unglaublich schoen hier, dass man es kaum beschreiben kann. riesege runde steine, tuermen sich zu huegeln auf und bilden manchem richtige tuerme. dazwischen ist wieder viel gruen und in dieser, eh schon unecht wirkenden kulisse, sind die ruienen eingebettet. wir wandern durch die weitlaeufige lanschaft und koennen von einem huegel aus, die untergehende sonne beobachten. es ist schwer, das gefuehl zu beschreiben, das ich in dem moment hatte aber ich wuerde sagen ich bin mir einerseits ganz klein voergekommen und andererseits habe ich mich unglaublich frei gefuehlt. alles in allem war das sicher einer der schoensten tage, die ich in indien verbracht habe, auch wenn nichts wirklich aufregendes passiert ist.
21.nov
heute machen wir uns mit dem fahrad auf den weg. gestern waren wir ja, in dem teil von der ruinenstadt, die frueher das spirituelle zentrum war und heute fahren wir in den teil, der dem koenig und der koenigin gehoert hat. es ist zwar etwas anstrengend ohne gangschaltung ueber die vielen huegel zu fahren aber es lohnt sich. wir besichtigen einige tempel und koenigliche bauten und lernen dann eine sehr nette schweizerin kennen, die auch schon eine aufregende reise hinter sich hat. gemeinsam schauen wir uns dann noch die restlichen bauten an und gehen dann in ein echt nettes lokal mittagessen, wo wir ca 3 stunden sitzen und plaudern. zum sonnenuntergang verabreden wir uns wieder und abendessen gehen wir auch gemeinsahm.
22.nov
heute uebersiedeln wir nach hospet, da unser zug, morgen um 6.30 in der frueh von hier aus geht und der weg von hampi nach hospet, doch einige zeit dauert. mit dem bus geht es als noch hospet, wo wir uns ein hotel suchen und kurz darauf fahren wir wieder nach hampi retour, wo wir uns um 13.00 mit der schweizerin (von gestern) zum mittagessen verabredet haben. wir schlagen uns erstmahl so richtig die baeuche voll und machen dann eine bootsfahrt am fluss. hierbei handelt es sich aber nicht um irgendein boot, sondern um ein rundes ruderboot aus bambus. sehr entspannt gleiten wir ueber das ruhige wassen und steigen dann bei einem tempel aus, von demaus wir zurueck gehen. um 17.00 verabschieden wir uns von andrea und um ca. 17.30 muessen wir hampi leider den ruecken kehren. morgen geht es weiter nach goa, auf das ich auch schon sehr gespannt bin. man hoert einfach so viel unterschiedliches darueber, dass man eigentlich selbst hinfahren und sich seine eigene meinung bilden muss. bei der fahrt von hampi nach hospet, verabschiedet sich hampi noch mit einem wunderschoehnen sonnenuntergang.

Donnerstag, 19. November 2009

bangalore die 2. und die reise nach hampi

17.nov.

heute fahren wir, in den absolut bezaubernden, botanischen garten, von bangalore. nachdem wir uns durchs strassengetuemmel der stadt gekaempft haben, um zu einem mc donalds zu kommen, ist der garten der perfeckte ausgleich. es gibt einen see mit vielen voegeln, einen riesigen baum, der absolut genial ausschaut, ein glashaus das irgendwie an schoenbrunn erinnert und generell ist der park sehr schoen und gepflegt. nachdem wir sicher 2 stunden herumgewandert sind, fahren wir aber wieder ins hotel und lassen es fuer heute bleiben.

18.nov.

der letzte tag in bangalore und endlich schaffen wir es zum bullentempel zu fahren. gott sei dank haben wir uns beim ersten mal nicht angestellt, weil so besonders is das ganz auch wieder nicht. nachdem wir uns den riesigen stein bullen angeschaut haben, fahren wir wieder heim und verbringen die zeit bis 20.00 damit fern zu schauen, zu lesen und zu packen. nach dem abendessen (zu dem wir die grossen rucksaecke schon mitgenommen haben) machen wir uns auf den weg, dur den regen, zum bahnhof. dort muessen wir dann noch ein weilchen warten, bis wir um 22.50 den zug besteigen koennen. im zug ist dann ein ziemliches gedraenge und die inder werden etwas muehsahm mit ihrer ungeduld. ich hab immer gedacht die sind so entspannt....irrtum! ueberall draengen sie sich vor und wenn irgendwo etwas nicht weiter geht, werden sie ganz unruhig. nachdem wir uns durch den gang schieben haben lassen, finden wir uns zwischen 4 entzueckenden nonnen wieder. die nonnen beginnen gleich mit uns zu plaudern und sind echt sehr nett. um 11.30 ist dann licht aus. so schaukeln und rattern wir durch die nacht, waerend irgendwo im wagon ein baby bruellt (gott sei dank gibt es ohropax!).

19.nov.

um 7.00 verabschieden sich die nonnen und da der zug etwas verspaetung in deren station hat, rechnen wir damit, dass wir noch ca. 1 bis 1 1/2 stunden fahren werden. eine halbe stunde spaeter haelt der zug wieder in einem bahnhof. voellig entspannt bleiben wir auf unseren pritschen liegen und schauen zu, wie der zug sich lehrt. irgendwie kommt mir das ganze dann aber doch etwas komisch vor und deshalb fragt matthias einen mann, wie die station denn heisst (es gibt keine durchsagen, wie in oesterreich). als der mann meint dass sie hospet heist, geraten wir leicht in panik. wir spingen von den pritschen, schmeissen uns die rucksaecke auf den ruecken und stuermen noch rechtzeitig aus dem zug, bevor dieser weiter nach hubli faehrt. vom bahnhof wollen wir dann zum busbahnhof gehen und dort den bus nach hampi nehmen, der 8rs kostet. unterwegs wollen uns etliche rickshawfahrer fuer 80rs nach hampi bringen und natuerlich schlagen wir ab. aus irgendeinem grund, kommt dann aber einer der uns tatsaechlich, von sich aus, fuer 20rs ins 13km entfernte hapi kutschiert. somit zahlen wir fast so wenig wie mit dem bus und sind zusaetzlich schneller am ziel. in hampi selber gabelt uns dann wieder ein besitzer eines guesthous auf und da alles ganz nett ausschaut und es auch eine dachterasse gibt, von der aus man die genialen felsformationen der umgebung sehen kann, nehmen wir das zimmer. nachdem wir den fehlenden schlaf der nacht aufgeholt haben, machen wir uns auf die suche nach etwas essbahren und finden ein nettes lokal, mit blick auf den fluss und die riesigen steinhaufen. anschliessend buchen wir gleich unser zugticker nach goa, fur den 23. und verbringen den restlichen nachmittag mit lesen und tagebuch schreiben.

Montag, 16. November 2009

bangalore

14.nov.:
heute ist shopping angesagt. bangalore hat einige echt nette geschaefte und einkaufszentren, mit sachen die auch uns gefallen. hierbei ist zu sagen das die inder in der regel einen etwas anderen modegeschmack haben als europaeer. irgendwie hinken die da einige jahre hinterher.
jedenfalls verbringen wir den grossteil des tages auf den einkaufsstrassen und einkaufszentren rund um die mg-road.
15.nov.:
zu mittag geht es wieder zur mg-road und anschliessend in einen grossen park, ganz in der naehe. das wetter ist allerdings nicht so toll und deshalb verzupfen wir uns bald wieder ins hotel. abgesehen davon bin ich nicht ganz fitt (bissi kopfschmerzen und muede).
16.nov.:
und auch heute fahren wir wieder zur mg-road. zuerst was essen, dann ins touristenbuero. anschliessend fahren wir mit dem buss zum bullentempel. wir wissen zwar ,dass dort ein fest ist, aber mit dem ansturm haben wir nicht gerechnet. da ich heute total neben mir stehe und mit der situation irgendwie ueberfordert bin. lassen wir das mit dem tempel (bei dem wir uns sicher 1-2 stunden anstaellen haetten muessen) bleiben und fahren wieder ins hotel, wo ich ziemlich arge kopfschmerzen bekomme. endweder es liegd am smog in der stadt oder ich weiss auch nicht.
allgemein:
wir haben zwar nicht so viel in den letzten tagen unternommen (sehenswuerdigkeiten angeschaut) aber wir sind viel herum gewandert und haben die stadt auf uns wirken lassen. diese ist so ganz anders als alle anderen staedte in denen wir in indien waren. sie ist viel moderner. das sieht man sofort ,wenn man sich die leute anschaut und vorallem die frauen und maedchen. die sind hier alle mit jeans und t-shirt unterwegs und wirken wesentlich selbstbewuster als sonst. bangalore ist ausserdem ueberraschend gruen. alleine der park in dem wir am 15. waren ist riesig und fuer indische verhaeltnisse recht gut gepflegt.
trotz aller moderne, sind wir aber auch hier wieder ein aufmerksahmkeitsmagnet. wir werden staendig angestarrt und ich hatte schon einige male angst, dass irgendwer, wegen uns, einen unfall baut oder irgendwo reinrennt. am schlimmsten sind die motoradfahrer die uns sehen und ueberhaubtnicht auf die strasse achten, sondern uns anstarren (und trotzdem weiter fahren). dazu ist zu sagen, dass man den indischen verkehr nicht mit dem oesterreichischen vergleichen kann. viel mehr autos, viel mehr fussgaenger die ueber die stasse laufen, viel viel viel kaotischer. irgendwie fahrt hier jeder wo und wie er will.

Freitag, 13. November 2009

by by munar, hallo bangalore!

11.nov.:
heute machen wir unsere zweite tour in die umgebung von munar. mit uns im bus fahren noch eine franzoesin, eine kanadierin und eine vietnamesin die in paris lebt. alle 3 sind sehr nett und es scheint eine echt netter ausflug zu werden. wir besichtigen einige wasserfaelle, schauen bei der tee-ernte zu und nach dem mittagessen fahren wir ins chinnar-reserwart, in dem bisons, elefanten und pumas leben. wir machen eine kleine wanderung durch das gebiet und "entdecken" dann sogar ein paar elefanten und bisons. die sind aber so weit weg, dass man sie nur als braunen punkt erahnen kann. ein bisschen enttaeuschend aber wir haben zumindest welche gesehen. nach der wanderung geht es aber auch schon wieder zurueck nach munar, wo wir den abend gemuetlich ausklingen lassen.
12.nov.:
heute geht es weiter nach bangalore. unser bus geht allerdings erst um 16.30 und so schlagen wir die zeit bis zur abfahrt mit spazieren gehen, herumsitzen und plaudern und internetrecherchen tot. um 16.30 beginnt dann die laengste busfahrt, die wir auf dieser reise je gemacht haben. mit einer essenspause (20.00) und einer pinkelpause (4.00) brauchen wir 13 stunden.
13.nov.:
um 6.00 erreichen wir, total fertig, bangalore. am weg haben wir zwar immer wieder kurz gedoest aber wirklich schlafen war bei dem platzmangel und dem geschaukle nicht moeglich. wir lassen uns von einem rickshaw-fahrer zu irgendeinem hotel brigen, in dem wir mal bis 12.00 schlafen. nachdem wir uns fertig gemacht haben, fahren wir zur mg-road. das ist eine der hauptstrassen bangalores. dort suchen wir ein tourismusbuero, wo wir uns eine karte geben lassen und uns ein bisschen ueber die stadt informieren. die nette dame erklaert uns auch gleich, wo wir bahn-tickets bekommen und so machen wir uns gleich auf den weg zum reservierungsbuero. am weg dort hin, entdecken wir aber dann einen mc donalds, den wir sofort stuermen. nach einem leckeren mittagessen geht es weiter zum ticket kaufen. in dem buero, das uns die dame im tourismusbuero gesagt hat, ist extrem viel los und so beschliessen wir direckt zum bahnhof zu fahren, wo es eigenen touristenschalter gibt. dort ist dann wirklich alles recht rasch erledigt und wir koennen uns auf die suche nach einem billigerem hotel machen. auch hier werden wir bald fuendig. unglaublich wie schnell und unkompliziert das alles gegangen ist!
kurze geschichte am rande: ich hab mir vor ein paar tagen eine seidenbuse in cochin gekauft, die ich heute das erste mal an hatte. diese hat einen eher weiten ausschnitt und ich hab nicht damit gerechnet was fuer ein aufsehen das hier erregt. der matthias hat sich so geschaemt und hat gemeint, wenn ich diese bluse nochmal anziehe, geht er nichtmehr mit mir vor die tuere. in wien haette das warscheinlich keine sau interessiert. naja, die bluse wird den rucksack wohl nicht mehr verlassen, bis wir in wien sind.

Montag, 9. November 2009

auf auf in die berge!!!

8.nov.:
in der frueh packern wir unsere sachen und fahren mit einer rikscha nach ernakulam, zum busbahnhof. von dort fahren wir 5 stunden, ueber holprige strassen, in einem ekelhaften bus, nach munar. dieses liegt in den bergen und auf der fahrt hat man immer wieder das gefuehl, dass man aussteigen und den bus ueber die steigungen schieben muss. schlussendlich kommen wir dann doch in munar an und finden dann auch bald ein hotel. ich wuerde es einen traum in pink und rosa nennen. wenn man das gebaede von aussen betrachtet, koennte man meinen, augen-krebs zu bekommen.
nach unserer ankunft (5.00) sind wir so erschoepft, dass wir nur noch essen gehen und den restlichen abend im zimmer verbringen.
9.nov.:
um euch die einzelheiten dieses ereignisslosentages zu erspahren, hier im schnell durchlauf: lange geschlafen, im touristenbuero 2 touren gebucht, essen gegangen, ins hotel gegangen, gelesen, in die stadt gewandert, ins internetcafe gegangen, essen gegangen, ins hotel gegangen, gelesen, ferngeschaut, schlafen gegangen;
die stadt munar ansich ist nicht sonderlich schoen aber die umgebung ist der hammer. berge, huegel, alles sehr gruen, viele tee-plantagen und wasserfaelle....echt schoen. leider kann man das vom wetter nicht behaupten.
10.nov.:
um 10 beginnt unsere erste tour. wir fahren mit einem mini-bus zuerst zwei weitere pasagiere abholen und dann ist unsere erste richtige station, ein baum in dem etliche bienen-nester haengen. schaut echt cool aus.
weiter geht es zum elefantenreiten. eigentlich halte ich von soetwas ja ueberhaubt nichts, aber irgendwie hat es mich dann doch gejuckt, obwohl mir die tiere voll leid getan haben (keine ahnung warum ichs gemacht hab). also besteigen matthias, ich und ein mann aus indien (der auch bei unserer tour mitmacht) einen dieser riesen. kurz zusammengefasst. es war umbequem, ich hatte staendig angst dass ich runterfalle und ausser das es geschaukelt hat, hab ich nichts davon mitbekommen, dass ich auf einem elefanten sitze, weil ich nur den ruecken vom matthias gesehen habe. alles in allem also ein reinfall und es war sicher das letzte mal, dass ich sowas gemacht habe.
weiter geht es dann zu zwei stauseen mit dazugehoerigem staudamm und zur top-station, von woaus wir zuminsestens kurz eine nette aussicht ueber die umliegenden berge und tee-plantagen haben. wie schon gesagt, nur kurz, denn dann bilden die wolken eine dichte nebelwand und man sieht kaum noch etwas.
auch heute ist das wetter wieder eher mies und so beginnt es nach dem mittagessen, stark zu regnen. eigentlich waere unsere tour in ein naturschutzgebiet gegangen, wo es wilde ziegen gibt aber da es so stark regnet, fahren wir ins absolut anstrengende und uninteressante tee-museum. anstrengend, weil ungefaer 100 leute in einem winzigen raum waren und es nur noch eng und muehsahm war. uninteressant, weil man von den erklaerungen eh nichts verstanden hat weil es so laut war und gesehen hat man auch nicht viel weil so viele leute sich herumgedraengt haben.
naja was soll man machen? ich hoffe dass die morgige tour besser wird. voraussetzung dafuer ist allerdings, dass die strassen dem weiteren regen standhalten. auf unserer heutigen fahrt haben wir etliche erdrutsche und unterspuehlte strassen gesehen.

Samstag, 7. November 2009

cochin

5.-7.nov
die letzten tage haben wir im absolut bezaubernden fort cochin verbacht. das ich die altstadt von cochin und die ist echt voll nett. nachdem uns ein typ, bei unserer hotelsuche, aufgegabelt hat und uns ueberredet hat in sein homestay mitzukommen, sind wir absolut pos. ueberrascht. wir bekommen ein voll nettes zimmer mit gemeinschafts-wohnzimer und balkon fuer 400rs pro nacht (ca. 5 euro).
am ersten tag sind wir nur ein bisschen herumgewandert und mussten dann wieder ins hotel, weil es zu regnen begonnen hat.
am zweiten tag, sind wir zuerst im juedischen-viertel fruehstuecken gegangn und sind anschliessend nach ernakulam gefahren (mit der faehre), was der neue teil von cochin ist. dieser hat wesentlich weniger scharm und so fahren wir, nach einem kleinen spaziergang wieder zurueck nach fort cochin.
am dritten tag sind wir am vormittag im zimmer geblieben und nach dem mittagessen haben wir uns fort cochi noch ein bisschen angeschaut und waren dann bei den chinesischen fischernetzen (waere jetzt zu kompliziert die zu beschreiben aber entweder der matthias stellt ein fofo online oder ihr koennt euch bilder auf goggel anschauen). ich war dann noch ein bisschen schoppen und hab viel zu viel geld ausgegeben.
leider war in den letzten 3 tagen das wetter nich sonderlich schoen (bewoelkt und immer wieder regen. trotzdem sehr heiss und schwuehl) aber die stimmung war ganz komisch. einerseits war es sehr warm und andererseits hat es fast herbstlich gewirkt. der regen, der nebel und die viele kraehen haben sicher dazu beigetragen.
morgen werden wir weiter nach munar ziehen.

Mittwoch, 4. November 2009

backwaters

2.nov.:
in der frueh fahren wir mit dem bus von trivandrum nach kollam. dort findet sich schnell ein guesthous und nach einer kurzen verschnaufpause und einem kleinen mittagessen, fahren wir zu einem der touristenbueros um uns ueber die moglichkeiten zu erkundigen, die man hat, wenn man die backwaters erkunden will. die backwaters sind ein grossteil natuerlich entstandenes kanalsystem das sich paralell zum meer, ueber viele kilometer erstreckt.
ziemlich schnell ist klar dass wir mit einem hausboot fahren wollen und nach einigem hin und her buchen wir eine tour die rund um alleppez geht. wir werden morgen mit einem auto in die naehe von diesem ort gebracht und verbringen dann 22 stunden auf dem hausboot. wir werden dort essen, schlafen, duschen....bin schon echt gespannt. so richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht. als wir uns fuer die erwaehnte tour entschieden haben, meint die frau im buero noch, dass es eine tour durch die ganz kleinen kanaele gibt, die in 15 minuten los geht und die ca 4 1/2 stunden (mit bus fahrt) dauern wird. da wir eh nicht wissen was wir sonst machen soll, buchen wir diese tour auch gleich und sitzen 15 minuten staeter, mit einem amerkanischen paar (beide ueber 70) zwei englaendern und einem schotten im bus. dieser faehrt fast eine stunde zum boot, das ausschaut wie ein grosses kanu und mit einer langen lanze angetrieben wird. dort stoesst noch ein indisches paar zu uns, das seit langem in englind lebt. als alle ins boot gekraxelt sind, beginnt die fahrt durch die kanaele. wir fahren vorbei an palmen, bananen, ananas, hibiskus, pfeffer, mimosen....frauen die ihre waesche im wasser waschen, winkenden kindern, maennern die neue boote bauen, schlangen, voegeln die ausschauen wie adler, fisch- und schrimpfarmen. bei einem unserer kurzen stops, bekommen wir kokusnuessen zum trinken. ich hab ja in thailand schon eine probiert und war garnicht begeistert und auch diesmal hat sich der genuss sehr in grenzen gehalten. ich bin mit dieser meinung aber nicht alleine. alle westler auf dem boot haben mir zugestimmt und wir waren uns einig dass es einfach nicht wie "bounty" schmeckt. am ende der tour hat der matthias noch kurz das boot steuern duerfen und dann wars auch schon wieder aus.
3.nov.:
in der frueh werden wir vom auto abgeholt und zum hausboot gebracht. dieses ist der hammer. es ist riesig und wir haben eine terasse mit esstisch und gemuetlichen sesseln, ein schlafzimer und ein voll ausgestattetes badezimmer. alles echt schoen und sauber. unser kapitaen ist en echt netter und der koch, der auch mit faehrt wirkt auch ganz nett, wobei der eher wenig redet (ich vermute dass er nicht gut englisch spricht).
kuz nachdem wir an bord gegangen sind bekommen wir unser koestliches mittagessen und sitzen anschliessend auf der ueberdachten terasse und lassen die lanschaft an uns vorueber ziehen. es ist herrlich ruhig und sehr entspannend. um ca 17.30 legen wir an und um 19.00 gibt es abendessen (wieder sehr lecker). wir sitzen noch eine weile auf der terasse, bevor wir uns ins bett legen, von dem aus wir das wasser und den mond sehen koennen (echt sehr nett).
4.nov.:
in der frueh um 8.00 gibt es fruehstueck und kurz darauf legen wir wieder ab. nach ca. 1 1/2 stunden fahrt erreichen wir alleppey. nachdem wir uns von unserer krew verabschiedet haben fahren wir mit einer rikscha in die stadt wo wir gleich ein hotel finden. unser kapitaen hat uns erzaelt dass heute ein schlangen-boot-rennen in alleppey stadtfindet, zu dem wir anschliessend fahren. es ist zwar ganz nett, den booten zuzuschauen, die von ca 100 maennern gerudert werden aber es ist so heiss, dass wir uns bald wieder ins hotel aufmachen, wo wir die zeit bis zum abendessen verbringen.

Sonntag, 1. November 2009

bitte einmal paradies!!!

28.-31.okt.:
am 28. ging es mit dem flugzeug, ab auf die malediven. gelandet sind wir auf einer insel, auf der ausser dem flughafen, nichts ist. von dortaus gings mit dem boot zu unserem resort (embudu villag resort). das resort erstreckt sich ueber die gesammte insel, allerdings ist die so klein, dass man sie in 10 minuten einmal umrundet hat. die insel ist voll bewachsen mit palmen, das wasser rundherum ist tuerkie-blau und glasklar und der sand am strand so weiss dass es in den augen fast weh tut. (sagt glaub ich eh schon alles. wem das nicht reicht soll sich die fotos im album vom matthias anschauen)
wir haben insgesamt 3 naechte dort verbracht und eigentlich nichts anderes gemach als: am strand zu liegen, schnorcheln zu gehen (soooo viele fische und korallen und sogar kleine haie gibt es), am balkon zu sitzen, zu lesen, spazieren zu gehen und gaaaaaaanz viel zu essen. 3 mal am tag gab es ein buffet das keine wuensche offen gelassen hat. zumindest bei mir nicht. ich vermisse in letzter zeit das oesterreichische essen ja sehr und dort gab es endlich wieder sachen die geschmeckt haben wie daheim. sooooo gut!!! (und jetzt schmeckt auch das indische essen wieder besser)
nachdem wir 4 tage so gut wie nichts gemacht haben, geht es dann am 31. wieder richtung indien. mit einiger verspaetung landen wir wieder in trivandrum, wo wir uns ein hotel organisieren und bald schlafen gehen
1.nov.
genau heute vor 3 monaten hat unsere reise behgonnen!!!
am vormittag schauen wir uns den zoo und den bothanischen garten an und gehen anschliessend koestlich essen. den nachmittag verbringen wir dann lesend/fernschauend/schlafend im zimmer. scheinbar muessen wir uns wieder an den lerm und die hektik in indien gewoehnen. auf "unserer" insel war es ja so ruhig und entspannt. ausserdem haben wir uns schon ein bisschen schlau gemacht wie wir morgen weiter kommen. langsahm aber doch geht es jetzt richtung norden.

Dienstag, 27. Oktober 2009

langweilige und doch aufregende tage

26.okt
der tag der bus-fahrt. eigentlich haben wir heute echt nichts anderes gemacht, als im bus zu sitzen und glaubt mir, das hoert sich wesentlich angenehmer an, als es ist. vorallem auf der fahrt von nagacoil nach trivandrum, hab ich gedacht ich bekomme einen gehoersturz. die hupe des busses war so laut und so schrill, dass man das gefuehl hatte, dass irgendwer mit so einer gas-troete (wie im fussball-stadion) neben einem steht und einem ins ohr troetet. echt nicht schoen! und die ohropax waren irgendwo ganz tief im grossen rucksack eingepackt. da hat es ihnen sicher gut gefallen *lach*.
nach 8 stunden sind wir dann endlich in trivandrum angekomme und haben dann nichts mehr gemacht. so lange bus fahren macht echt muede!
27.okt
nach dem aufstehen begeben wir uns gleich ins reisebuero. matthias hat vor ein paar tagen die verrueckte idee in den raum geworfen, auf die malediven zu fliegen, und seit damals geht uns diese idee nicht mehr aus dem kopf. da sich das buchen per internet in diesem fall etwas schwierig gestaltet hat, versuchen wir es also per reisebuero. dort machen sie uns ein angebot, das uns erstmahl die sprache verschlaegt. nein, es ist nicht so billig. nach reichlicher ueberlegung und nochmaligem internet-durchforsten, stellen wir allerdings fest, dass das angebot, fuer die malediven, echt guenstig ist. irgendwie sind wir zu dem zeitpunkt schon so besessen von der idee, ins paradies zu fliegen, dass wir kurzerhand buchen. also....morgen (28.) in der frueh fliegen wir auf die malediven und werden dort, bis 31. zu mittag, unsere sehlen baumeln lassen. ich freu mich schon!

Sonntag, 25. Oktober 2009

busfahren auf indisch & madurai

24.okt.
in der frueh muessen wir leider, das schoene staedtchen kodaikanal verlassen, in das wir uns fast ein bisschen verliebt haben. wir besteigen einen bus nach palani (wo wir umsteigen muessen) und sausen schon ueber die kurfenreiche strasse richtung tal. anfangs ist noch alles super aber dieser frieden haelt nicht lange an. bald beginnt das erste baby zu heulen. als es sich wieder beruhigt hat beginnt die erste frau zu kotzen. noch schoen brav aus dem fenster. das soll aber nicht so bleiben. ein paar kurfen staeter, speibt sie zuerst in ein sackerl, dann auf die lehne des vordersitzes, dann auf den kopf ihres mannes (ich haette mich sofort scheiden lassen) und dann so aus dem fenster, dass einige spritzer quer durch den bus fliegen (mich hat gott sei dank nichts erwischt aber der matthias kann das nicht von sich sagen). ploetzlich beginnen alle babys im bus (2 oder 3) zu schreien und schon stuermt die nachste frau zur tuehre, der fahrer haelt an und auch sie kotzt sich die sehle aus dem leib. ich glaub ich hab noch nie so etwas ekelhaftes und gleichzeitig absurdes gesehen. irgendwann hab ich nur noch lachen koennen.
in palani steign wir dann in einen anderen bus. diesmal ohne kotzende frauen und schreienden babys aber dafuer glaubt der busfahrer das die bodenschwellen so etwas wie sprungschanzen sind und brettert ueber die huegerl mit einer geschwindigkeit drueber, dass die leute im bus einen halben meter aus den sitzen gehobn werden. nach einer fahrt die den anschein erweckt hat, dass sie ewig dauert, kommen wir in madurai an. hotel und essen ist schnell gefunden und so koennen wir den abend zum waeschewaschen nutzen. als alles gewaschen ist, entdeckt matthias eine liste mit dingen die man im hotel NICHT tun darf. und was steht drauf?....waesche waschen!!!! auch schon egal! wir sind viel zu muede um uns darueber jetzt den kopf zu zerbrechen.
25.okt
heute wird madurai erkundet. auf dem plaan stehen: der gemuese markt (der ausser grindig nur noch grindig ist), der blumenmarkt (der heute geschlossen hat bzw. kaum ein stand hat offen), das ghandi museum (das ganz interessant ist) und der grosse tempel (der auch ziemlich cool ist).
abgesehen von den sehenswuerdigkeiten ist madurai aber einer der staedte, in der wir am meisten aufmerksamkeit erwecken. keine strasse koennen wir entlang gehen ohne dass wir gegruesst, angegriffen oder fotografiert werden. diese zwischenmenschlichen begegnungen sind zwar echt nett, koennen aber mit der zeit auch ein bisschen anstrengend werden und ein bisschen unangenehm ist es schon, wenn man die ganze zeit angestarrt wird. wir koennen nicht mahl essen, ohne dass uns jemand beobachtet (inder tun das irgendwie nicht sehr unauffaellig). ich kann das irgendwie ueberhaubt nicht nachvollziehen aber heute erst hat ein bursche zu mir gesagt "deine haut ist so weis". schon lustig dieses folk...und verrueckt und eigenartig und liebenswert.

Freitag, 23. Oktober 2009

koennen wir nicht einfach hier bleiben???

21.okt.
die gestern, von uns gebuchte ganz-tages-tour, beginnt ein bisschen turbulent. wobei...eigentlich ist genau das gegenteil der fall. der bus kommt naemlich einfach nicht. nachdem der hotelbesitzer beim touristenbuero angerufen hat und wir ca. eine stunde gewartet haben, koennen wir die tour, nach einigem hin und her, dann entlich starten (in einem jeep und nicht in einem buss).
die tour fuert uns zu einigen aussichtspunkten (die leider kaum aussicht bieten, da es ziemlich wolkig ist), zu 2 tempel, zu einm wald in dem irgendwann ein indischer film gedreht wurde, zu einer kirche und in einen kleinen park. auch wenn wir mit den aussichtspunkten kein glueck haben, ist die tour absolut nett. unser fahrer ist ein echt witziger kerl, der uns waerend der tour, irgendwann zu sich nachhause einlaed, wo wir seinen sohn und seine frau kennenlernen und tee bekommen.
mein hoehepunkt des tages hat sich bei der kirche abgespielt. wir stehen vor der kirche und schauen uns die landschaft an, waerend eine gruppe maedels ein stueck von uns entfernt sitzt. als wir das naechste mal zu ihnen schauen, sitzen sie fast neben uns. da sie aber nichts sagen und eher schuechtern wirken, steigen wir ins auto und wollen schon weiterfahren, als sie ploetzlich mutig werden und uns winken. unser fahrer stopt das auto nochmal und matthias fragt ob er ein foto machen darf. in dem moment beginnen sie alle zu quitschen und zu lachen und sind ganz aus dem haeuschen. ich muss dann auch aussteigen und die halbe gruppe haengt sie regelrecht auf mich drauf. alle haben eine riesen freude und auch ich kann nur noch lachen. die maedels sind echt so super!
22.okt.
nachdem wir in den letzten zwei tagen ziemlich viel unterwegs ware steht heute wieder mal ein bisschen pause auf dem plaan und dies durfte auch mein koerper verstanden haben und schlaeft mal bis 12.30 (dazu muss man sagen dass ich jetzt zusaetzlich zu meinen darmproblemen einen schnupfen habe). nachdem wir mittaggegessen haben, wandern wir richtung see. und wen treffen wir dort? die maedels von gestern, bei der kirche! gleich wird wieder gelacht und geplaudert und wir muessen ca 20 haende schuetteln. schweren herzens reissen wir uns dann aber los und schauen uns entlich den botanischen garten von kodaikanal an. der ist echt entzueckend!
den restlichen nachmittag faullenzen wir dann vorwiegend.
23.okt.
unglaublich aber wahr: heute sind wir den 20. tag in indien....und den letzten in kodaikanal. und zur feier des tages machen wir wieder eine tour in die umgebung. neben einigen grandiosen ausichtspunkten (bei denen wir am liebsten geblieben waeren) bringt uns thomas, unser fahrer (der gleiche wie bei der letzten tour), zu einem schoenen wasserfall im wald und zu einem see, wo wir jausnen und die ruhe geniessen. die tour ist ein absolut gelungener abschluss fuer kodaikanal aber trotzdem bin ich ein bisschen traurig dass wir morgen weiter fahren. ich hoffe wir finden noch ein paar so nette orte wie diesen auf unser weiteren reise.

Dienstag, 20. Oktober 2009

kodaikanal.....sooooo nett

19.okt.:
heute haben wir wieder ein bisschen mehr tatendrang und so wandern wir zuerst zum see und umrunden diesen dann auch. die stimmung ist wieder phaenomenal. da wir so weit oben sind, ziehen die wolken ueber die huegel, als waere es nebelel, irgendwie ein bisschen wie in oesterreich gemischt mit irland. echt traumhaft!
leider kann ich das ganze szenario nicht so ganz geniessen da ich wieder mal ziemliche bauchkraempfe hab und so gehe ich nach dem mittagessen auch wieder ins hotel (wo mein bester freund auf mich wartet....das klo *lach*)
20.okt.:
da wir uns in dem dorf kodaikanal schon das meiste angeschaut haben und heute gerne wieder was neues sehen wollen, buchen wir einen tripp in die umgebung von kodai. um 14.00 fahren wir zuerst mit dem auto und gehen dann ca 30minuten zu einem ausichtspunkt. das wetter ist auch echt gut und so haben wir eine tolle aussicht. weiter geht es zum selbstmord-punkt (der mitlerweile umbenannt wurde *lach*). von hier aus kann man ein genales panorame ueber die berge der umgebung geniessen! am liebsten waere ich dort geblieben, aber es geht nur ca 100meter weiter zu einem weiteren highlight. die "delfin-nase"...es handelt sich hierbnei um einen felsen der ausschaut wie ein schmaler weg der ins nichts fuehrt (oder so aehnlich. irgendwie kann man das nicht so richtig beschreiben...aber der matthias ladet sicher photos hoch).
nachdem wir den ganzen weg wieder rauf gekeucht sind, den wir zuerst froehlich hinunter gehopst sind, fahren wir mit dem auto weiter zu einer reihe von wasserfaellen. alle sind echt traumhaft schoen und auch hier haette ich es ruhig laenger ausgehalten. alles in allem war der tripp eine echt nette sachen und ich freu mich schon auf morgen, wo wir wieder so etwas in der art machen werden.
achja, mein bauch...der tut zwar nicht mehr weh aber das wc ist noch immer ein guter freund in schwierigen situationen *lach*

Sonntag, 18. Oktober 2009

von trichi auf den berg

16.okt.:
am vormittag schauen wir uns zwei tempel und einen abschnitt am fluss an, in dem die einheimischen vor dem tempelbesuch baden gehen. die tempel sind nicht sonderlich aufregend und bei einem muessen wir dann sogar 50rs fuer die kammera zahlen, die wir kaum verwenden, da wir in die interesanten raeume eh nicht rein duerfen.
die stelle wo die leute sich im fluss waschen und bei priestern zeremonien machen, ist dafuer wieder sehr spannend und man spuehrt die spiritualitaet dieses ortes regelrecht.
am nachmittag ruhen wir uns dann ein bisschen aus und fahren dann ins bahnhofsviertel, wo wir echt lecker essen gehen. dieses essen ist aber vermutlich schuld daran, dass ich die darauffolgende nacht, kaum ein auge zu mache, da ich von haeftigen magenkraempfen geplagt werde.
17.okt.:
in der frueh bringt uns unser fahrer zu einem kleinen ort, am fusse des berges, auf dem der ort kodaikanal ist. in dem kleinen ort verabschieden wir uns von unserem fahrer und steigen in den bus. dieser kommt nach 4 stunden, kurfiger fahrt, bei der ich zusammengequetscht zwischen matthias und irgendeiner dickenfrau sitze, in kodaikanal an. und tatsaechlich ist es hier richtig kuehl. wir suchen uns ein zimmer und gehen dann essen. schliesslich ist es 17.00 und wir haben noch nicht wirklich etwas gegessen. wir haben nicht damit gerechnet dass die fahrt so lange dauern wird. nach dem essen legen wir uns dann aber auf die faule haut. die anreise war doch sehr anstrengend und ich gehe nur noch kurz raus, um ins internetcafe zu gehen und da ist es dann so richtig kalt. ich muss tatsaechlich feste schuhe, socken, lange hoase, langes t-shirt und dicke weste anziehen.
noch kurz zu kodaikanal: der ort ist echt sooooo nett. es ist wesentlich ruhiger als in den staedten in denen wir bis jetzt waren und die umgebung ist traumhaft. es gibt hier etliche blumen, die bei uns nur im raum oder am balkon leben koennen (riesige engelstrompeten, gigantische weihnachtssterne...). das herumgehen ist zwar durch das staendige bergauf und bergab recht anstrengend aber es ist echt schoen hier und wir werden sicher laenger an diesem fleckchen verweilen.
18.okt.
nachdem wir den ganzen tag eher gefaulenzt haben gehen wir am nachmittag noch eine runde spazieren. die herbststimmung hier, laesst sich nicht leugnen. es ist so herrlich!!! wir fuehlen uns so richtig wohl hier und sind schon am herumueberlegen wie lange wir hier bleiben koennen um auf der weiteren reise keinen stress zu bekommen. die herbststimmung hat uns einfach in ihren bann gezogen.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

pondicherry-kumbakonam-tanjore-tiruchirapalli

...hab schon wieder viel zu lange nicht geschrieben..ojeoje...war scheinbar damit beschaeftigt all diese eindruecke zu verdauen. erstmal kurz wo wir waren und was wir uns so angeschaut haben.
-in pondicherry haben wir und auroville angeschaut. diese geplante stadt, wurde urspruenglich fuer 30000 menschen gedacht. es war die idee der perfeckten stadt, fuer perfeckte menschen. alles ein bisschen eigenartig und hat einen sektenhaften beigeschmack. heute leben allerdings nur ca 1500 leute dort und sie alle gehoeren dem sri aurobindo aschram an. abgesehen von manchen komischen vorstellungen die diese leute haben, ist die anlage aber echt schoen und wirkt sehr ruhig und harmonisch. das herzstueck des areals bildet eine riesige goldene kugel, in deren fundament erde aus so ziemlich allen laendern der erde ist.
bei einem backwater waren wir auch, wo wir mit einem boot herumgefahren sind, bis wir einen wunderschoenen strand erreicht haben. wirklich wie aus "universum"
und natuerlich haben wir uns die stadt selbst auch gegeben. mit dem markt, der promenade, den vielen hecktischen und auch ruhigeren gassen...alles in allem eine ect ganz nette stadt
-in kumbakonam haben wir uns eigentlich nur einen tempel angeschaut aber in dem haben wir uns von einem elefanten segnen lassen. das war so cool. diese fiecher sind irgendwie 10mal so gross wenn man direckt vor ihnen steht
-in tanjore haben wir uns auch einen tempel angeschaut und wollten dann zum palast fahren. da der aber ueber mittag geschlossen hatte sind wir in einen eher abgelegeneren teil der stadt gefahren (kleine, eher aermliche haeuser) und konnten dort zuschauen wie sie bronze-figuren giessen und bearbeiten. anschliessend hatte der palast dann auch wieder offen und wir konnten ueber die extrem enge treppe, auf den glockenturm steigenund dir geile aussicht geniessen. so schoen!
-in tiruchirapalli sind wir erst heute zu mittag angekommen und haben uns am nachmittag nur das fort angeschaut. das war allesdings echt toll. ueber etliche stufen besteigt man einen kleinen berg, in mitten der stadt, auf den dieses fort gebaut ist. von oben hat man einen abolut phenomenalen ausblick. am weg ins internetcafe (wo ich gerade bin) sind wir noch ueber den menschen ueberfuellten markt gegangen. echt irre wie viele leute hier leben.
so... jetzt aber zu den eindruecken und erlebnissen die ich oben schon erwaehnt habe.
es ist echt erstaunlich welche aufmerksahmkeit wir immer wieder erregen. staendig gruessen uns irgendwelche fremden leute oder winken uns zu. man hat das gefuehl dass es einfach ur toll fuer sie ist dass wir da sind. gestern am glockenturm hatten wir eine lustige begegnung. matthias wollte gerade ein foto von mir machen als eine gruppe inder, die stufen rauf kommt. ganz interresiert schauen sie dem matthias ueber die schulter und ploetzlich sitzt schon einer neben mir. am ende war es nur noch ein grosses gelache und ich weiss nich wie viele inder am foto sind. echt total schoen und lustig. als wir ganz oben am turm sind, sehen wir sie wieder unten stehen und es wird nochmal kraeftig gewunken. waeerend wir oben am turm sind entecken uns auch ein paar schuljungen die gerade pause haben. zuerst winken sie uns zu und dann ist einer ganz mutig und wirft mir eine kusshand zu. als ich ihm eine zurueckschicke rennt er freudeschreiend ueber dn ganzen schulhof. ich glaub das war sein ereigniss des tages.
es ist zwar einerseits total nett das die leute sich so freuen wenn sie einen sehen aber dennoch haben wir immer ein bisschen ein komisches gefuehl. "warum bestaunen die uns, als waeren wir pop-stars? wir haben ja nichts geleistet? was koennen wir dafuer das unsere haut so hell ist? darauf hatten wir ja keinen einfluss?" dennoch ist es schoen wenn leute sich freuen wenn sie dich sehen.
wunderschoen ist auch die landschaft die wir bei unseren fahrten von stadt zu stadt geniessen koennen. es ist ganz flach hier und es gernzt an eine sensation wenn sie hier und da mal ein kleiner huegel erhebt.
abgesehen von diesen schoenen und netten seiten, gibt es natuerlich auch das weniger schoene, traurige und grausliche. so sehen wir natuerlich staendig bettler die halb verhungert und mit ampotierten gliedmasen irgendwo vor sich hin vegitieren. unangenehm ist auch das bild der vielen bettelnden kinder. bei denen man nicht weiss ob es klug ist ihnen was zu geben, weil die eltern sie dann weiter betteln und nicht in die schule schicken. etwas nachdenklich hat mich auch die situation in der bronze-giesserei gestimmt. dort hat ein mann mit nur einem bein gesessen und einen ventilator gedreht, damit das feuer anheizt und ein zweiter mann mit halskrause hat die figuren bearbeitet. beide sind am boden im staub gesessen und warscheinlich machen sie das schon seit jahrzehnten und verdienen vielleicht so viel das sie irgendwie ueberleben koennen.
ich hoffe meine schilderungen konnten diese erschiedenheit di ich hier erlebe etwas beschreiben. all diese unterschiede sind sowohl faszinierend als auch belastend und genau so ist es mir auch in den letzten tagen gegangen. einerseits ist es mir sau gut gegangen und ich habe den moment total genossen und hab mich ueber das land und die leute nur noch gefreut und andererseits gab es momente wo ich nurnoch heulen wollte (und es auch mal gemacht habe) und am liebsten zuhause in meiner heilen welt gewesen waere. gennerel stellt indien sicher eine herausvorderung fuer mich da aber es belohnt mich auch mit ganz tollen, schoenen und lustigen erlebnissen und eindruecken.

Samstag, 10. Oktober 2009

mamalapuram-kanchipuram-tiruvannamalai-pondichery

7.okt.:
unseren letzten tag in mamalapuram lassen wir gemuetlich angehen (wie die letzten eh auch). wir gehen spazieren. rasten uns aus und gehen gut essen. schliesslich muessen wir kraefte sammeln fuer die naechsten tage.
8. - 10.okt:
die bisherigen stationen waren mamalapuram-kanchipuram-tiruvannamalai-pondichery(da bin ich jetzt gerade)
in kanchipuram haben wir uns einige tempel angeschaut und haben eine nacht dort verbracht. ebenso eine nacht waren wir in tiruvannamalai, wo wir durch marktgassen geschlendert, auf einen huegel gekrazelt und um den tempel geschlendert sind.
manche leute moegen mich vielleicht fuer diese aussage ruegen aber in meinen augen waren sich die zwei stadte (kanchipuram und tiruvannamalai) sehr aehnich. ganz anders ist hingegen gingee. hier besichtigen wir auf der durchreise das riesige fort, das einerseits wunderschoen und andererseits ein bisschen gruselig wirkt. ein bisschen erinnert es mich an manche szenen aus "herr der ringe".
seit heute sind wir also in pondichery. was wir bis jetzt gesehen haben ist echt ganz nett und ich bin schon auf die naechsten tage gespannt.
wir haben hier ausserdem das billigste hotel, seit beginn unserer reise. das zimmer mit ventilator, dusche und wc (indisches) kostet die nacht 2,40 euro!!! und das teilen wir dann nochmals durch 2!!! das sind 1,20euro fuer jeden!!! wie geil ist das denn?!?!?!
so...genug der freude! wenden wir uns wieder ernsten themen zu! lach
uns gehts noch immer sehr gut und indien ueberrascht uns immer wieder, laesst uns staunen und nicht selten muessen wir uns doch sehr wundern. nur einiges sei hier erwaehnt.
die stendig hupenden und extrem laute autos
die kuhe die tatsaechlich in sehlenruhe ueber hauptstrassen wandern
die leute die uns staendig fotografieren wollen
die leute die uns staendig gruessen
das personal in restaurants, das mich meistens vollkommen ignoriert
natuerlich koennte diese liste noch weiter gefuehrt werden aber sonst hab ich ja echt nichts mehr zu erzaehlen wenn ich wieder in wien bin. uebrigens wien...es ist jetzt ungefaer halbzeit unserer reise!

Dienstag, 6. Oktober 2009

die ersten (verschlafenen) tage in indien (mamalapuram)

4.okt:
ich glaub irgendwie brauchen wir, und ich im speziellen, ein bisschen zeit um in indien anzukommen. nachdem wie von gestern 22.00 bis heute 10.00 gesclafen haben, gehen wir etwas essen und da es so heiss ist, dann wieder ins zimmer. dort schlafe ich dann wieder, von 13.00 bis 17.00. was ist nur los mit mir? das ist ja nicht normal! nachdem ich dann endlich fertig geschlafen habe, gehen wir richtung strand (bzw. strandtempel, der schon geschlossen hat). der weg dort hin ist gesaeumt von kleinen staenden, die alles moegliche und unmoegliche verkaufen und am strand selbst, sind einige kleine ringelspiele aufgebaut, die mit der hand gedreht werden. es siend ziemlich viele leute (nur einheimische) dort, die entweder im wasser stehen, im sand sitzen oder spielen. das ganze verstroehmt eine ganz eigene aber total nette atmospaere. bevor es ganz dunkel wird, gehen wir dann noch was essen und dann wieder ins zimmer. SCHLAFEN! *lach*

5.okt:
am vormittag lassen wir es ruhig angehen. ich versuche mal wieder geld abzuheben (ohne erfolg), der matthias geht zum friseur (er hat ja geld :-)) und anschliessend gehen wir was essen. nach einer kurzen mittagspause, wandern wir zu einem park, dessen bild von riesigen steinen gepregt ist und in dem einige tempel und felsenreliefe sind. die ganze anlage ist wirklich sehr schoehn. gleich beim betreten, gabelt uns alerdings ein einheimischer auf. er meint zwar, dass er kein geld will und nur sein englisch verbessern moechte aber am ende unseres rundgangs, will er uns natuerlich seine arbeit (er macht stein figuren) zeigen und auch verkaufen. als wir nichts kaufen, wird er richtig grantig. der matthias behauptet, ich bin schuld, dass uns das, passiert ist, weil ich mit ihm geredet habe, waerend er ihn ignoriert hat. ich konnte das aber irgendwie nicht. naja, man lernt aus fehlern und bis zu dem zeitpunkt als wir nichts kaufen wollten, war er ja voll nett.
nachdem wir uns also von dem einheimischen verabschieder haben (wir sehr hoeflich, er eher nicht so), wandern wir wieder zum strand, wo heute zwar nicht so viele leute sind aber dafue eine klasse maedels im wasse ist, die voll die gaudi haben. es macht schon spass ihnen nur zuzuschauen. nachdem wir sie sicher 1/2 stunde beobachtet und fotografiert haben, gehen wir noch was essen (und ich vorher zum bankomaten, wo ich endlich auch geld bekomme!)und machen es uns dann im zimmer gemuetlich.

6.okt:
nach dem fruehstueck beginnen wir die naechsten tage zu planen. matthias hat gestern einen besitzer von einem touristenbuero kennengelernt, der 10 tages touren anbietet. nachdem wir alles kalkuliert und geplant haben, gehen wir etwas essen und anschliessend zum touristenbuero. nachdem wir dem besitzer gesagt haben was wir moechten, stellt sich heraus dass das ganze nicht 142euro (wie wir gedacht haben) kostet, sondern 330euro (fuer uns beide). dies ist und viel zu teuer und das sagen wir ihm auch. wir schaemen uns richtig ihm zu sagen wie viel wir gedacht haben, dass das ganze kostet aber durch unsere verlegenheit duerften wir irgendwie mitleid bei ihm erweckt haben und so ist sein preis staetig weniger geworden, bis die tour fuer 2 personen und 10 tage 250euro gekostet hat. nach langem hin und her kalkulieren (wie viel pro essen, uebernachtung, trinken ect. kommt pro tag dazu) scheissen wir aufs geld und entscheiden uns fuer die bequemlichkeit und buchen die tour. hoffentlich war es die richtige entscheidung. in ueberfuellten bussen und zugwagons werden wir eh noch oft genug sitzen.
sonst haben wir heute nicht wirklich etwas gemacht.

Samstag, 3. Oktober 2009

kualalumpur und ein bisschen rundherum

28.sept.:
auf der suche nach einem reisefuehrer oder einem stadtplaan, treibt es uns in das einkaufszentrum, neben den petronas-towers. nachdem wir uns, dank einer stadtkarte auskennen, schauen wir kurtz die tuerme von aussen an und fahren dann nach litle-india. nachdem wir dort ein bisschen herumgewandert sind, entdecken wir, dass der fernsehturm recht in der naehe ist und so gehen wir dort hin, fahren rauf und geniessen den eigentlich tollen, heute leider maessigen, ausblick. es hat den ganzen tag, immer wieder, geregnet und jetzt ist kualalumpur in nebel getaucht. anschliessend geht es noch in den, beim eintritt enthaltenen, zoo. der ist aber nicht so spannend. ich glaub, dass war aber nur mein empfinden, der matthias is irgendwie ganz still geworden, als wir zu den schlangen gekommen sind *lach*.
nach einem abendessen beim arab-sqare (der nicht sehr sehenswert ist) belassen wir es fuer heute.
29.sept.:
am vormittag treibt es uns in die gruene oase von kualalumpur. dort schauen wir uns den echt beeindruckenden vogelgarten an. ist uebrigens der groesste freiluft-vogelgarten der welt und sogar ich hatte gegen den grossteil der tierhaltung, in dieser anlage, nichts einzuwenden. die meisten voegel koennen naemlich frei herumfliegen. nachdem wir uns und die fische im teich gefuettert haben, fahren wir auf grund des regens, mit dem taxi zurueck ins hotel. nach einer verschnauf und regen-abwarte-pause, begeben wir uns ins groesste einkaufszentrum der welt. dort gibt es glaub ich echt alles. sogar eine achterbahn!
30.sept.:
nachdem sich die hoffnung, dass wir um 12.00 auch noch ein ticket fuer die bruecke zwischen den petronas-towers bekommen, in luft aufgeloest hat, fahren wir mit einem buss, zu den batu-caves. das ist eine hoehle, die ueber mehr als 200stufen zu erreichen ist und die am unteren ende der treppe, von einer riesigen goldenen figur bewacht wird. die hoehle selbst ist auch gigantisch.
am abend schauen wir noch einen sprung in den park, vor den petronas-towers und schauen und futografieren die beleuchteten tuerme die irgendwie wie kristalle wirken.
1.okt.:
in der frueh gehts mit dem bus, 2 stunden aus der stadt und zwar nach melakka. dort schauen wir uns die echt nette altstadt an, die so ganz anders ist. man sieht dass hier viele voelker am werk waren und das macht die stadt wirklich bunt.wir wandern den ganzen nachmittag in der stadt herum und fahren um 17.00 mit dem bus wieder nach kualalumpur retour.
2.okt.:
nachdem wir heute um 7.00 aufgestanden sind, unsere sachen gepackt haben, diese bei der rezeption deponiert haben, zu den petronas-towers gefahren sind, uns 1 stunde fuer ein ticket fuer die bruecke angestellt haben, sind wir volkommn fertig und fahren mit dem taxi in die lake-gardens, wo wir uns als erstes den orchideen-garten anschauen und nach einer kurzen wanderung auf einen hirsch-park stossen. dieser kostet keinen eintritt und so beschliessen wir ihn zu besichtigen. weit kommen wir aber nicht, denn waerend einer kurzen verschnaufpause auf einer parkbank, schlafen wir beide ein und wachen erst 30 minuten spaeter wieder auf, als ein flugzeug ueber unsere koepfe raust. ausgeruht *lach* bringen wir dann unsere grossen rucksaecke zum bahnhof und fahren dann endlich auf die sky-bridge, zwischen den 2 tuermen. nach der besichtigung gehts ab zum bahnhof und von dort mit dem bus zum flughafen, wo wir die nacht in einem netten hotelzimmer verbringen.
3.okt.:
der wecker leutet um 5.40. wir packen uns usammen und gehen rueber zum flughafen. nach einigem suchen, beginnen wir uns schon zu wundern, dass nirgends ein schalter von jet-aiwais (mit dehnen wir fliegen) zu finden ist. es ist mitlerweile 6.30 und der check in wuerde jetzt beginnen. wir fragen also bei der info nach und erfahren, dass wir am falschen flughafen sind!!! im laufschritt gehts zum ticketschalter fuer taxis und dann mit 160kmh zum anderen flughafen. halbwegs rechtzeitig erreichen wir den check in und kurz darauf sitzen wir schon im flieger nach chenai/indien.
nach ein bisschen mehr als 4 stunden flug, kommen wir in indien an und fahren vom flughafen mit dem taxi nach mamalapuram, das ungefaehr 50 km entfernt ist. jeder der schon in indien war weiss das hier 50km nicht ums eck sind und so dauert unsere fahrt, glaub ich, 1 1/2 stunden. der ort mamalapuram wirkt sehr nett. viel haben wir uns aber heute nicht angeschaut. irgendwie hat das nickerchen im hirschgehaege nicht gereicht und so sind wir heute ziemlich ko. aber ich hab schon einige nette hosen, roecke, tuecher, taschen, ketten, ringe... gesehen. morgen wird aber mal alles erkundigt. achja mein erstes indisches essen hatte ich auch. "bhindi massalla" oder so aehnlich. echt lecker aber auch soooo scharf. ich hoffe dass ich mich daran noch gewohne.

Sonntag, 27. September 2009

die letzten tage in thailand und der erste tag in kualalumpu

unsere letzten tage in thailand haben wir in patong/puket verbracht. dies ist zwar eines der touristenzentren thailands, aber vonn all dem rummel haben wir uns gekonnt verngehalten (mit wenigen gewollten ausnahmen). wir sind also am do., mit dem oeffentlichen bus, von puket town, nach patong gefahren und haben uns gleich auf hotelsuche begeben. die vielen gluecksfeen und schutzengerln, die uns auf der reise begleiten, waren uns wieder einmal hold und so haben wir ein absolut geiles hotel gefunden. normalerweise werden die zimmer dort um 1000-2000baht vermietet und wir haben es um 500baht bekommen, weil sie keine gaeste hatten. nachdem wir das geniale zimmer bezogen haben entdecken wir aber dann auch den haken, der eigentlich garkeiner ist. jeder andere mensch wuerde sich ueber eine baustelle vor dem fenster aergern. nicht so wir, wir zwei spinner. wir sitzen vor dem fenster und beobachten das treiben und der matthias versucht mir, so gut er es weiss, zu erklaeren wie man ein haus baut *lach*. den restlichen tag verbringen wir dann damit, ein bisschen durch die stadt zu schlaendern und im zimmer zu faulenzen.
25.sept.fr.:
der absolute nichts machen tag!!! es regnet den ganzen tag und weil wir eh ziemlich zach drauf sind, verbringen wir 80% des tages damit, zu lesen, fern zu schauen und zu schlafen.
26.sept.sa.:
da wir gestern soooo faul waren, packt uns heute der tatendrang. seit ein paar tagen hab ich den matthias schon genervt, dass ich zu dem gibbon rehabilitations projekt moechte. wir erkundigen uns also nach moeglichkeiten dort hin zu kommen und erfahren, dass die billigste variante eine tour zu mehreren sehenswuerdigkeiten ist, die das gibbon projekt mit ein schliest. eine stunde nachdem wir die tour gebucht haben gehts auch schon los.erster halt ist ein riesiger buddha, auf einem berg. die statue ist echt cool, obwohl sie noch nicht fertig ist und vom berg aus hat man eine geniale aussicht ueber puket. weiter gehts zu einem tempel. der ist auch voll schoen und unser guid erzaehlt uns einiges ueber die diversen rituale. nachdem wir bei einer cashew nut fabrik waren (unglaublich wie aufwaendig es ist eine einzelne nuss zu gewinnen) und eine kurze tee-pause eingelegt haben, geht es endlich zu den gibbons. bei dem rehabilitationsprojekt werden gibbons die als haustiere oder als touristenatraktion gehalten wurden, wieder in die natur ausgegliedert. eine echt tolle und absolut notwendige sachen, denn auch wir haben gibbons gesehen, die auf touristenmeilen, als fotomotiv posieren mussten. es ist uebrigens in thailand verboten diese affen zu halten. von den suessen affen geht es zufuss weiter zu einem echt schoenen wasserfall und dann ist unser echt gelungener abschluss-ausflug auch schon zu ende.
27.sept.so.: tagwache um 4.15! keine ahnung wie ich das geschafft habe. schlaftunken packen wir unsere sachen und wandern runter auf die strasse. wir haben einen transpot zum flughafen fuer 5.00 gebucht. ungeduldig warten wir auf das auto...die zeit vergeht...das auto kommt nicht...die zeit vergeht...wir werden immer ungeduldiger...um 5.20 ruft der matthias die dame aus dem reise buero an, die uns kurz darauf zurueckruft und meint das auto ist schon unterwegs...noch mehr zeit vergeht...um 5.45 kommt das auto endlich und wir rasen zum flughafen. der fahrer meint, eigentlich haette ein freund von ihm kommen solln aber der hat verschlafen. das is uns jetzt auch ziemlich wurscht. es waere ja alles nicht mit so viel stress verbunden gewesen, wenn wir nicht mit air asia (die gerne die fluege ueberbuchen und dann die leute einfach nicht mehr mitnimmt, wenn man zu spaet ist) geflogen waeren und unser visum heute nicht abgelaufen waere. es ist sich aber alles ausgegangen und so haben wir thailand, heute um 8.15 ortszeit verlassen (bist du deppat, ist die zeit vergangen!!!). ca 1,5 stunden spaeter landen wir in kualalumpur und fahren mit einem buss von flughafen in die stadt. dort dehmen wir fuer eine station irgendeinen zug und sind mitten in china-town. nach einigem suchen finden wir dann auch ein hotel und koennen um 14.00 (malaisische zeit) endlich unsere rucksaecke abschnallen. nach einer kurzen verschnaufpause schauen wir uns dann noch in der naeheren umgebung um, gehen etwas essen und ich glaub dass wirs dann fuer heute belassen werden.china-town ist uebrigens echt cool.

Mittwoch, 23. September 2009

oje oje oje...

...wie lange hab denn ich keinen blog mehr geschrieben? huiuiuiuiu!
naja, ich werd einfach alles ganz kurz zusammenfassen. sonst hab ich ja eh nichts mehr zu erzaehlen, wenn ich wieder in wien bin.
in krabi haben wir, den im letzten blog eintrag schon erwaehnten, trip gemacht. der war echt schoen, auch wenn das schnorcheln nicht so der hammer war. wir waren bei einigen echt schoenen straenden und haben wieder ganz orge felsen gesehen. abgesehen davon wurden unsere gemueter wieder durch einen grauslichen, dicken, weissen mann, mit seiner huebschen, schlanken, thaifreundin erheitert. das ist hier schon irgendwie arg, mit diesen beziehungen, die offensichtlich nur deshalb existieren, weil der mann geld hat.
am naechsten tag sind wir dann wieder auf ein schiff gekraxelt und haben uns nach ko phi phi don begeben. da unser reisefuehrer uns hier etwas im stich gelassen hat, haben wir die insel auf eigene faust erkundet. dieser echt schoene kleinene flecken erde, ist echt einen besuch wert, auch wenn es hier etwas teurer ist.
an unserem dritten tag auf ko phi phi, haben wir wieder eine bootstour gemacht. zuerst waren wir bei einigen netten straenden und dann sind wir zu DEM strand gefahren. ja...ich war beim beach...bei DEM beach. dort wo sich schon der leonado im sand gesuhlt hat. es is sooo cool dort. und fast waeren wir auch dort geblieben, weil ploetzlich unser kajak weg war und das boot so weit vom strand entfert war, dass wir nicht hin schwimmen haetten koenne. in unserer verzeiflung haben wir dann einen besitzer von einem speedboot gebeten, uns bis zum boot mit zu nehmen (er wollte gerade mit einer gruppe retour nach puket fahren). am speed-boot hatten wir dann noch einen rechten spass und wurden mit wasser und ananas versorgt.
gestern haben wir uns dann von ko phi phi verabschiedet und sind zu unserer letzten insel in thailand aufgebrochen (ich glaub ich war in meinem ganzen leben, nicht so viel auf einem boot, wie im letzten monat).
am vormittag erreichenb wir also puket und fahren gleich weiter nach puket-town. gleich von anfang an bin ich ganz begeistert, von dieser absolut entzueckende stadt. am nachmittag gehe ich dann noch ein bisschen shoppen, waeren der matthias im zimmer den schlaf der letzten nacht nachholt (er hatte in der nacht wieder magen kraempfe und irgend etwas hat ihm ins augenlied gestochen, so dass er in der frueh wie der gloeckner von notre-dame ausgeschaut hat). bei meinem streifzug durck puket-town, schau ich mir auch die huebsche altstadt an.
in der nacht weckt mich der matthias mit den worten "schlafst du gut?". verwundert wache ich auf und er zeigt mir, dass er von oben bis unten mit punkten uebersaeht ist die ausschauen wie gelsen stiche. in der nacht verschwinden diese eigenartigen punkte aber wieder und so konnten wir heute durch pucket wander, ein bisschen einkaufen und wieder ein packerl nach oesterreich schicken.
morgen geht es wieder zum meer, wo wir die letzten tage, bis zu unserer weiterreise nach kualalumpuer, verbringen werden.
ach ja...ich freu mich sehr ueber komentare am blog! also kommentiert fleissig. bis jetzt tut das nur die nina.

Donnerstag, 17. September 2009

ab auf die andere seite

16.sept
mit dem boot und dann mit dem bus geht es heute nach krabi. dort bleiben wir aber nicht, sondern fahren mit einem holzauto (es war wirklich großteils aus holz) weiter nach ao nang. nach einem längst überfälligen mittagessen, wird ein mal ein nickerchen gemacht (schließlich sind wir schon seit 6.00 munter) und anschlißend erkunden wir das dorf. is ganz hübsch hier und unser hotel bietet echt alles (kliemaanlage, warmes wasser, gratis internet, netten balkon, schöne zimmer...)
17.sept
mit einem lang-schwanz-boot, fahren wir auf die tham phra nang halbinsel. die strände hier sind sooo cool. wir bestaunen die schroffen, fast surreal wirkenden felswände, die sich rechts und links der drei strände, empor türmen und wandern ein bisschen auf der insel herum. nicht ohne uns fast in die hose zu machen, weil wir bei einer herde affen vorbei gehen müssen. diese seite von thailand ist absolut schön und landschaftlich nicht mit samui, tao und pangan zu vergleichen. die riesigen felsen die aus dem meer ragen, wirken im vergleich zu den runden steinen in koh tao, fast ein bisschen bedrohlich aber dennoch wunderschön.
bin schon gespannt auf unseren morgigen trip zu 4 inseln die rund um krabi sind und bei denen man toll schnorcheln kann.

Mittwoch, 16. September 2009

koh samui (und all die coolen sachen)

11.9.

gleich in der früh geht es mit einem schnellen boot nach koh samui. dort werden wir in einer hektischen aktion einem bus zugeteilt der uns zu unserem guesthous bringt. nachdem wir unser zimmer bezogen haben wandern wir zum strand von chaweng. der ist echt voll schön. wasser ist blau, sand ist fast weiß, gesäumt ist das ganz von palmen und endlich ist der himmel wieder einmal blau und die sonne scheint. nach einem mittagesse legen wir uns dann an den strand und tun den restlichen tag nichts mehr außer sonne-genießen,lesen, füße in den sand stecken und ein bisschen schwimmen. soooooo schön!

12.9

heute borgen wir uns ein moped aus. unser erster weg führt uns zum großen budha der auf einer kleinen insel ist, die man über einen schmalen weg erreicht. der statue ist ganz golden und 12meter hoch. man erreicht sie über einige treppen und von oben kann man das türkise meer sehen. beim verlassen des tempels bekommen wir von einem mönch noch ein armband das glück bringen soll und weil wir ihm etwas spenden dürfen wir unsere namen auch einen dachziegel schreiben der im tempel verbaut wird. voll cool, wenn in viele jahren wissenschaftler den tempel untersuchen, werden sie eine schindel finden auf der "matthias + raphaela" steht.

mit unserer mopse (moped) begeben wir uns auf die suche noch dem besten aussichtspunkt von ganz koh samui (laut karte). Anfangs verfahren wir uns kurz aber dann finden wir die straße die auf den berg führt doch. Ja, ganz richtig gehört, berg!!! anfangs geht es noch eben dahin doch dann kommt die erste steigung und nach der die zweite und nach der die dritte usw. die steigungen sind so steil dass ich irgendwann vom moped absteige und der matthias alleine weiter fährt weil unser gefährt schon komische geräusche von sich giebt. Ich laufe also diesen extremsteilen berg, bei der ärgsten hitze hinauf und der matthias manövriert die mopse nach oben. Doch plötzlich ist die asphaltierte staße zu ende. Da der weiterführnde weg vom regen ausgeschwemmt ist und die rinnen an manchen stellen an die 10cm tief sind, beschließen wir das moped stehen zu lassen und das letzte stück zu fuß zu gehen. Oben angekommen haben wir wirklich eine traumhafte aussicht. Bei einem kalten getränk genießen wir das panorama und kommen zu dem entschluss das moped doch auch raufzuholen (nicht damit es die schöne aussicht sieht) und den weg auf der anderen seite des berges wieder runter zu fahren. Der soll wesentlich flacher dahingehen.

Nachdem der matthias bei einer halsbrecherischen aktion das mopet also über diesen steilhang heraufbefördert hat suchen wir vergeblich die abfahrt auf der anderen seite des berges und drehen kurzerhand doch um und fahren die steile strecke wieder hinunter. Vom vielen bremsen hat der matthias schon ganz geschwollene finger und auch meine hände tun weh, weil ich mich so am mopet verkrallt habe. Ein bisschen angst hab ich schon gehabt.

Gut unten angekommen fahren wir gleich weiter und suchen die palme mit den acht baumkronen. Die finden wir aber nicht weil sie vor einiger zeit umgefallen und gestorben ist (erfahren wir von einer netten dame). Also geht es für diesen tag wieder nach hause.

13.sept.

Da der tag gestern so cool war, borgen wir uns noch einen tag das moped aus und fahren heute in den süden. Am weg zu buddhas foot print entdecken wir ein schild mit „schmetterlings garten“ zu dem wir dann auch fahren. Der garten istecht schön und wir sehen voll viele schöne schmetterlichge aber auch blumen. Bei der eintrittskarte dabei, ist ein gutschein für ein gratis getränk (wenn man eines kauft) in dem hotel gegenüber. Was wir aber nicht wissen, ist dass wir zu den restaurant ca 100 stufen runtergehen müssen und anschließend auch wieder rauf und das bei der ärgsten mittagskitze und einer luftfeuchtigkeit die kein spaß mehr ist. Nahe einem kreislaufkolaps schwingen wir uns dann wieder auf unser moped und fahren zum fußabdruck vom buddha. Der is jetz nicht sooo spektakulär aber das haus und die umgebung rundherum haben irgendwie etwas unheimliches. (zu dem haus mussten wir schon wieder stiegen steigen. Genau wie im schmetterlingsgarten und in dem hotel)

weiter geht’s zum wasserfall der aus 80 metern in die tiefe rauscht. Auch hier mussen wir unser moped stehen lassen und das letzte stück bei der affenhitze zu fuß gehen. Tutal verschwitzt kommen wir beim wasserfall an und kühlen erstmal unsere füße bevor wir das schauspiel genießen können.

Auf unserem rückweg besuchen wir noch den mumifizierten mönch der mit schwarzer sonnenbrille in einem glaskasten sitzt. Irgendwie eigenartig. Als wir uns vom mönch verabschieden sehen wir dass der himmel voll mit wolken ist und nach ca 15 minuten fahrt sind wir gezwungen anzuhalten da es zu schütten beginnt. Wie das in thailand aber so ist, hört es bald auf zu regenen und wir können weiter fahren. Leider kommen wir aber nicht nachhause da ca. 100 meter vor unserem hotel das benzien aus ist und wir stehen bleiben. Gott sei dank ist auf der anderen straßenseite ein stand bei dem benzien verkauft wird und so schaffen wir es auch heute wieder unbeschadet nach hause.

14.sept.

In der früh übersiedeln wir von chaweng nach maenam. Hir ist es bedeutend ruhiger und der strand ist noch ein stück schöhner als in chaweng. Wir beziehen unseren bungalow, von dessen terasse man den strand und das meer sehen kann und begeben uns dann auch bald zum strand. Außer einem abendlichen spaziergang durch maenam das dorf selbst ist nicht sonderlich schön) machen wir heute nicht wirklich etwas.

15.sept.

sa. und so. dürften unsere körper doch ziemlich ausgelaugt haben und so sind wir heute beider eher fertig. Wir legen also einmal einen richtigen ruhetag ein, mit am strand liegen, lesen, schwimmen, dösen und matthias spielt mit seinem rubkinswürfel den er sich gestern gekauft hat und seit dem nicht mehr ansprechbar ist (nein, nein, so schlimm is es auch wieder nicht. Hab ein bisschen übertrieben). Am späten nachmittag gibt es dann noch einen tropischen regenguss. Achja und die tickets für unsere morgige reise nach krabi hat der hr. w. Auch organisier während ich halb komatös am strand gelegen bin.


Schlusswort: MIR GEHTS SAU GUT!!!!

Donnerstag, 10. September 2009

moped fahren...schnorcheln gehen...weiter gehts...

6.sept.
heute schaffen wir es endlich uns ein moped auszuborgen. nachdem der matthias zuerst alleine eine runde gefahren ist, probieren wir es zu zweit. es funktioniert besser als wir gedacht haben. wir fahren ein bisschen auf der insel herum und schauen uns den süden und den norden an. wir beschränken uns allerdings auf die hauptstraße, denn alle anderen straßen, sind vom regen der vergangenen tage, total ausgeschwemmt und mit riesigen schlaglöchern versehen. aber auch entlang der haupt straße entdecken wir nette strände und lassen das moped immer wieder stehen um ein bisschen zu gehen. in einem dorf reservieren wir uns dann auch gleich eine unterkunft für den nächsten tag.
7.sept.
nachdem wir heute in unser neues hotel übersiedelt sind, lässt matthias sich entlich die haare schneiden. er jammert schon die letzten 2 wochen herum, dass sie zu lang sind. anschließend gehen wir essen und lassen uns thaimäßig massieren (so gut). am abend als wir auf der terasse sitzen, entdecken wir mit abstand den größten gecko den ich je gesehen habe und auch die fledermäuse, die herum fliegen, sind riesig.
8.sept.
gleich in der früh geht es auf zum schnorcheln. wir fahren mit einem schiff rund um die insel und halten immer wieder an, um die unterwasserwelt zu bestaunen. wir sehen viele viele fische, seeigel, seeanemonen, christbaumwürmer (wörtlich aus dem englischen übersetzt), seegurken, krabben und riesenmuscheln und natürlich korallen. es ist echt sehr schön, auch wenn das wasser nicht so klar wie in bali ist. unser letzter stop führt uns zu den nangyuan-inseln die gleich neben koh tao sind und mit einer sandbank miteinander verbunden sind (echt total schön). mit dem wetter haben wir heute auch glück und so hole ich mir meinen ersten sonnenbrand.
9.sept.
mit der fähre geht es nach koh phangan. ein hotel haben wir vor ein paar tagen schon gebucht und so verläuft unsere anreise ziemlich stressfrei. das ist auch gut weil ich bin ziemlich fertig und so verbringen wir den restlichen tag auch nur damit, am pool herumzuliegen und ein bisschen am strand spazieren zu gehen.

Samstag, 5. September 2009

koh tao

gestern um 6.00: wir fahren mit dem bus zum hafen von chumphon und von dort mit dem boot nach koh tao. die überfahrt ist eher mühsahm (klimaanlage ist auf gefrierpunkt gedreht und ich bin soooo müde weil wir um 5.15 aufgestanden sind) aber sie lohnt sich absolut. nach unserer ankunft, fahren wir auf der ladefläche eines pick-ups zum haubtstrand von koh tao. am weg fängt es plötzlich an zu schütten und so stellen wir uns bei unserer ankunft, erst ein mal ein bisschen unter. da es aber nicht aufhört zu regnen, wandern wir im regen durch "sai ree" und suchen ein hotel. das glück ist uns hold und so finden wir schnell eines. es ist zwar nicht so günstig wie die meisten die wir bis jetzt hatten aber wir haben ja auch nur vor 2 nächte zu bleiben. nach einer wäsche-wasch-aktion, gehen wir mal unsere lehren bäuche füllen und sind dann vollkommen erschöpft. ich schlaf dann mal bis 16.00 (was der matthias gemacht hat weiß ich nicht. bin wieder mal in einen komatösen schlaf verfallen) und anschließend erkunden wir den stand. der ist echt voll schön aber leider ist das wetter nicht so toll und deshalb gehen wir nicht schwimmen. auf koh pangan wäre heute fool-moon-paty, zu der wir aber nicht fahren, weil wir kein hotel mehr gefunden haben und es uns zu riskant ist ohne reservierung auf eine insel zu fahren, die an diesem tag, vor touristen nur so wimmelt. wir entdecken aber, dass es auf koh tao auch eine mini fool-moon-party gibt und beschließen am abend dort hin zu gehen. leider macht uns der regen einen strich durch die rechnung und wir bleiben am abend zuhause. heute (5.sept): wir schlafen endlich wieder mal so richtig aus, lassen das frühstück ausfallen und gehen gleich mittagessen. eigentlich wollten wir uns ein mopet ausborgen und die insel erkunden aber das wetter schaut so komisch aus, dass wir das ganze auf morgen verschieben und eine nacht länger in unserer jetzigen unterkunft bleiben. wir beschließen uns an den strand zu legen aber auch dises glück ist uns nicht vergönnt, da es nach 1 1/2 stunden zu regnen beginnt. da ich nicht im zimmer herumgammeln will, wandere ich, in einer regenpause, zu einem masage-salon und probiere eine traditionelle-thai-masge. ich bin absolut begeistert. ist sicher nicht jedermans sache aber für alle die sich gerne dehnen ist es absolut geeignet. erfrischt und hungrig kehre ich ins zimmer zurück. mit dabei eine mango, die ich unterwegs gekauft habe. die wird dann gleich auf der terrasse verköstigt....absolut super ober mega lecker! nach dem abendessen, verbringen wir den abend dann mir spielen und lesen. ich hoffe dass das morgen mit dem moped klappt und wir mehr von dieser wirklich schönen insel sehen werden.











dieses foto ist zwar aus dem internet aber die palme wächst wirklich an dem strand wo wir gerade sind. schaut einfach nur geil aus.

Donnerstag, 3. September 2009

das war bangkok

in aller kuerze: bangkok war cool!
etwas laenger: wir sind viel herum gegangen und gefahren (sogar mit dem bus! obwohl im reisefuehrer steht, dass das sehr kompliziert ist. an dieser stelle ist wohl ein lob an den matthias angebracht, der uns immer souveraen von a nach b gelozt hat.) haben uns viele sehenswuerdigkeiten angeschaut (mit einzelheiten will ich jetzt nicht langweilen. wer es wissen will kann sich ja bei mir melden) und ich hab viel geld fuer bloedsinn ausgegeben (gewand, taschen ect.). alles in allem sollte man meiner meinung nach, einmal in bangkok gewesen sein, auch wenn ich froh bin das es bald wieder etwas ruhiger sein wird.
heute sind wir naemlich mit dem zug nach chumphon gefahren, von wo aus wir morgen nach koh tao weiterreisen werden. ich freu mich schon sehr auf die insel, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wie es ist am strand zu liegen und keine sonne zu sehen. es ist naemlich die ganze zeit ziemlich bewoelkt und immer wieder regnet es (vielleicht ein kleiner trost, fuer alle die nicht hir sind) aber trotzdem ist es sehr warm.
sonst gehts mir prima, obwohl ich in den letzten paar tagen immer wieder an oesterreich denken musste. vielleicht weil in bangkok schon viele westliche einfluesse sind und die haben mich an zuhause erinnert haben :)
zu mehr info bin ich im moment nicht in der lage. die zugfahrt war doch ziemlich anstrengend und morgen heisst es wieder um 5.30 aufstehen. also....gute nacht!

Sonntag, 30. August 2009

byby bali! hallo bangkok!

28 und 29.aug
nach einem absolut coolen abend in dem club "sky-garden" (echt ein voll netter club), wachen wir am 29. total muede auf. wir sind um 2.00 vom sky-garden weggegangen (ich hab in der nacht echt schlecht geschlafen) und mussten um 7.30 schon wieder aufstehen. voll ko, packen wir also unsere sachen und fahren mit dem taxi zum flughafen.....und schon sitzen wir im flieger nach bangkok. unglaublich, aber die 4 wochen in bali sind so schnell vergangen und jetzt sind sie echt vorbei.
BANGKOK
vom flughafen geht es wieder mit dem taxi zu unserem hotel, das wir uebers internet gebucht haben. nur zufaellig finden wir es dann auch, weil es in irgendeinem gasserl liegt zu dem man garnicht mit dem auto hin fahren kann. schon die letzten meter zum hotel habe ich ein eigenartiges gefuehl, dass sich nachdem ich das zimmer gesehen hab verstaerkt. es handelt sich hierbei um einen bambusmattenverschlag (bungalow klingt in diesem fall viel zu schoen) der aus einem zimmer besteht. mit zwei bambusmatten ist noch ein "badezimmer" abgeteilt, in dem, wenn man sich duscht, warscheinlich dreckiger rauskommt, als reingegangen ist. das bett ist total schmuddelig und auch der bereich um die huette ist total verdreckt. das einzig positive was darueber gesagt werden kann, ist, dass sie direckt am fluss liegt und man die schiffe beobachten kann. das ist aber auch wirklich das einzige. total angewiedert und verzweifelt machen wir uns auf die suche nach einem gestehaus fuer die naechsten tage (in dem von uns gebuchten wollen wir auf keinen fall bleiben). wir werden dann auch bald fuendig und meine stimmung hebt sich wieder. als wir am abend zurueckkommen finden wir eine schar eigenartiger leute in der anlage die dort...keine ahnung was machen. kurz nachdem wir uns hingelegt haben (auf das unbequemste bett auf dem ich je gelegen bin) beginnt es zu regnen und welch eine ueberraschung (das war sarkastisch) das dach ist undicht und innerhalb kuerzesterzeit ist der boden total nass. nachdem wir unsere rucksaecke im kasten verstaut haben (von dem wir hoffen das er wasserdicht ist) versuchen wir zu schlafen, damit die zeit bis zu unserem umzug schneller vergeht.
30.aug.
es kann uns nichts mehr halten. vorallem als matthias einen riesigen varan im wasser das unter und hinter unserer huetteist entdeckt. schnell packen wir zusammen, zahlen und machen uns aus dem staub. nachdem wir unser neues, sauberes zimmer mit klimaanlage und richtigem bad (dafuer kleinerem bett) bezogen haben gehen wir einmal essen und dann erkunden wir die umgebung. es fuehrt uns zum "golden mount" (einem berg auf dessen spitze ein tempel steht und von wo aus man eine gute sicht ueber das wolkenverhangene bangkok hat), zur "gigant swing" (die frueher mal eine schaukel war, jetzt aber nur noch ein geruest ist), zum schweine schrein und zum "sanam luang park"( der einfach nur eine flaeche ist auf der nichts steht und nichts waechst. warum das ein park sein soll verstehe ich nicht aber bitte). das klingt jetzt zwar alles ein bisschen egatif, soll es aber eigentlich garnicht. bangkok ist wesentlich ruhiger und sauberer als ich gedacht habe. die thais mit denen wir es bis jetzt zu tun hatten waren alle sehr freundlich, wobei es am anfang doch sehr iritiert wenn sie nicht einfach "nein" sagen wenn sie etwas nicht haben oder etwas nicht wissen. als wir in einem lokal fragen ob sie internet haben bekommen wir als antwort "ja, aber wir haben pool und tv.".....ok? und was is mit dem internet?...naja das werden wir auch noch finden :)
also der erste eindruck von bangkok ist durchwegs positiv (mit ausnahme des ersten hotels) und uns gehts gut und das is die haubtsache :)

Freitag, 28. August 2009

von zerbochenen surfboards, suessen affen, grossen fledermaeusen und sonnenuntergaengen hinter tempeln

25.8
da das surfen am vortag so cool war, beschliesse wir heute wieder an den strand zu gehen und es weiter zu probieren. der matthias borgt uns ein board aus (diesmal ein etwas laengeres als gestern. soll besser fuer anfaenger sein) und wirft sich gleich in die fluten. es dauer nicht lange und er kommt das erste mal aus dem wasser, berichtet mir von den argen wellen und der starken stroehmung und ge
ht dann weiter surfen. ich hab mich gerade hingelegt und eine seite in meinem buch gelesen, als er fluchend aus dem wasser kommt. ....das surfbrett ist gebrochen! einmal ganz durch und einmal zur haelfte. nach einer langen diskusion mit dem surf-brett-vermieter, muss er die 1/2 der reperatur zahlen. ich komm an diesem tag nicht mehr zum surfen :(
26.8

nach dem fruehstueck wandern wir zu einem einkaufszentrum, das nicht all zu weit von unserem hotel entfernt ist. da wir aber dort nichts tolles finden, beschliessen wir auf die suche nach kathy aus muenchen zu gehen, die wir in sengigi kennengelernt haben und von der wir wussten das sie im nebenort von kuta wohnt (den namen von dem hotel hatten wir auch). nach einem nicht ganz so kleinen fussmarsch, finden wir auch tatsaechlich das hotel aber kathy finden wir nicht. so gehen wir an den strand von legian und ich borge mir ein surfbrett aus und versuche wieder mein glueck....mit wenig erfolg. die stoehmung und die wellen sind auch heute wieder sehr stark und so lasse ich es nach einer 1/2 stunde wieder bleiben. nachdem wir uns den sonnenuntergang angeschaut haben, wandern wir den strand entlang retour nach kuta.

27.8

nach langem hin und her wie wir zum uluwatu tempel kommen, beschliessen wir ausnamsweise eine touristentour zu buchen. in der touristeninfo legen sie uns aber
dann den tanah lot tempel mehr ans herz. wir buchen dann bei den zwei lustigen jungs aus der info eine tour mit drei stationen. als erstes geht es zu dem groessten familien-tempel von bali, der ganz schoen ist aber nicht umbedingt besichtigt werden muss weiter geht es zu einem affen wald. hier gibt es viel mehr affen als in ubud und es gibt ganz viele suessen baby-affen. weiters gibt es flughunde (die sind echt verdammt gross!) die in den baumkronen schlafen. nur vereinzelt fliegen welche herum, weil die affen sie aufwecken. bei einem stand haengen dann auch ein paar flughunde die nicht fliegen koennen (aus welchen grund auch immer) und ich kann es nicht lassen einen anzugreifen. ich wollte immer schon wissen wie sich die fluegel angreifen :) die dritte und letzte station fuehrt uns dann zum tanah lot tempel, der echt voll schoen ist. es sind zwar echt viele touristen hier und die einheimischen versuchen irgendwie ein geschaeft mit ihnen zu machen aber es ist absolut verstaendlich, dass viele leute diesen tempel sehen wollen. er ist auf einem felsen im meer gebaut, der nur bei ebbe erreichbar ist. bei flut ist er von tosenden wellen umschlossen. nachdem die sonnen hinter dem tempel versunken ist geht es wieder heiwerts.
28.8

unglaublich aber war....es ist unser letzter tag auf bali. morgen um 12.00 (=6.00 in oesterreich) besteigen wir schon den flieger nach bangkok.
an unserem letzten tag machen wir noch eine gemuetliche strand-einheit um uns fuer den abend auszuruhen. da werden wir unseren abschied von bali und unsere weiterreise nach thailang gebuehrend feiern :)